Die Entwicklung der Progeno in 2026
An dieser Stelle setzen wir, wie gewohnt, unsere Nachrichten über aktuelle Themen unserer Genossenschaft fort. Hier findet ihr wichtige Informationen aus unseren laufenden Projekten sowie Neuigkeiten und Entscheidungen aus den Gremien Vorstand und Aufsichtsrat, die die Arbeit und Entwicklung unserer Gemeinschaft prägen.
Wir blicken in die Progeno-Mitgliedschaft
Anfang März 2026 kamen Vorstand und Aufsichtsrat der Progeno eG zu ihrer jährlichen Strategieklausur zusammen – dieses Mal mit einem Ortswechsel für alle Beteiligten: Wir trafen uns in einem Gemeinschaftsraum der KlosterGut Schlehdorf eG.
In dem ganztägigen Austausch ging es vor allem um die langfristige Entwicklung unserer Genossenschaft und die Frage, wie wir die Progeno auch in Zukunft gemeinschaftlich, lebendig und wirtschaftlich stabil weiterentwickeln können.
Im Mittelpunkt standen zunächst der vorläufige Jahresabschluss 2025 sowie die langfristige finanzielle Entwicklung der Progeno. Unser Ziel bleibt dabei unverändert: eine dauerhaft stabile finanzielle Basis – sowohl für die Gesamtgenossenschaft als auch für die einzelnen Projekte.
Das gute Zusammenleben in unseren Hausgemeinschaften und unsere genossenschaftlichen Werte war ein weiterer Schwerpunkt. Besonders positiv hervorgehoben wurden die beiden Treffen mit der SteG in Freiham. Wir sind gespannt, welche Impulse sich daraus für unser gemeinschaftliches Miteinander weiterentwickeln werden. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.
Bewährte Formate wie die Bilanzbesprechung vor der Mitgliederversammlung möchten wir ebenfalls fortführen.


Natürlich standen auch bauliche und projektbezogene Themen auf der Agenda: Für unser erstes Projekt im Prinz-Eugen-Park haben wir die langfristig anstehenden Modernisierungen in den Blick genommen. Gleichzeitig freuen wir uns sehr über den Zuschlag für ein weiteres Grundstück in Freiham Ende 2025. Mit rund 85 zusätzlichen Wohnungen kommen wir unserem langfristigen Ziel von 400 bis 500 Wohnungen wieder ein gutes Stück näher. Auch das Projekt im Eggarten nimmt nach einer langen Vorbereitungsphase weiter Gestalt an – ein entsprechender Billigungsbeschluss wurde inzwischen im Stadtrat gefasst.
Und schließlich laufen bereits die Vorbereitungen für unsere jährliche Mitgliederversammlung am 18. Juni 2026, bei der wir euch wie gewohnt ausführlich über aktuelle Entwicklungen informieren werden.
In Neufreimann bewegt sich endlich was!
Nach einer langen und intensiven Planungsphase wurde der Baustart von der Baugruppe mit großer Vorfreude herbeigesehnt. Anfang des Jahres war es schließlich so weit: Die ersten Bagger rollten an und die Erdarbeiten begannen.



Am 20. März wurde die Grundsteinlegung mit einem kleinen Fest gefeiert. Bei strahlendem Frühlingswetter kamen zahlreiche Mitglieder der Baugruppe zusammen – große wie kleine –, ebenso die Projektsteuerung gapp, der Generalunternehmer Geiger mit einer starken Mannschaft sowie beteiligte Planerinnen und Planer.





Eröffnet wurde der Festakt mit einer kurzen Rede von Felizitas-Mussenbrock-Strauß – als Kostprobe ein kleiner Auszug:
Dieses Projekt ist mehr als nur ein Gebäude mit vielen Wohnungen. Hier entsteht auch ein soziales Haus: Ein Haus, in dem Nachbarschaft kein Zufall ist, sondern von euch bewusst gestaltet werden kann und will. Ein Haus, in dem ihr die Verantwortung miteinander teilt: für die Gemeinschaft, für die gemeinschaftlichen Räume, für das, was zwischen den Wohnungen passiert. Ein Haus, in dem ihr viel Platz für Begegnung habt – auf den Laubengängen, im Hof, im Waschsalon, im Gemeinschaftsraum, bei gemeinsamen Aktivitäten. Kurzum: Ein Haus, in dem ihr alle gern miteinander seid – euch weiter kennenlernt, bei Bedarf unterstützt und zusammen feiert! Unser herzlicher Dank gilt allen, die das möglich gemacht haben — die geplant, gerechnet, abgestimmt, diskutiert, organisiert und koordiniert, gebaut und manchmal auch einfach durchgehalten haben, wenn es zäh wurde. Und der Baugruppe für ihr Mitgehen, ihr Vertrauen, ihre Fragen und Anliegen – und auch für ihre Geduld, selbst wenn nicht immer alles ganz einfach, auch manche Kröte zu schlucken war.
Bevor sich alle Feiernden am bunten Mitbring-Buffet stärken konnten, betonierten Lena Krahl und Felizitas Mussenbrock-Strauß die zuvor gefüllte Zeitkapsel ein – bestückt wurde sie mit der Jubiläums-Festschrift, einem Foto des Baugrubenfestchen, einem Plan des Projekts und einer aktuellen Tageszeitung.






Seitdem wird die Baustelle regelmäßig von zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern besucht, die die übrigen Baugruppenmitglieder mit aktuellen Eindrücken und Fotos vom Fortschritt des Projekts auf dem Laufenden halten – hier geht es zu den Baustellenspaziergängen.
Aktuell sind alle Wohnungen sind bis auf eine Wohnung alle vergeben.
Was tut sich in unserem Pilotprojekt “Kreativquartier”?
Seit Beginn des Jahres haben bereits drei Baugruppentreffen mit den Mitgliedern der Progeno eG aus 12 Haushalten und den Mitgliedern der Stadtimpuls eG aus 15 Haushalten stattgefunden. Schritt für Schritt wächst die Gruppe zusammen. Im Mittelpunkt der Treffen stehen dabei jeweils der Rahmenterminplan, aktuelle Planungsthemen sowie Fragen der Finanzierung – und das gegenseitige Kennennlernen.
Ein wichtiger Meilenstein wurde Mitte Mai erreicht: die Einreichung des Bauantrags!
Wir bauen auf Bewährtes und freuen uns über belebende Impulse!
„Unser Ramadama – das beste Progeno-Event“: Dieser Satz passte auch in diesem Jahr wieder hervorragend: Anfang Mai fanden bei bestem Frühlingswetter in beiden Bestandsprojekten – im Prinz-Eugen-Park und in Freiham – sogar zeitgleich die inzwischen schon routiniert ablaufenden halbjährlichen Ramadama-Aktivitäten statt.
Mit viel Engagement wurde gemeinsam angepackt: In den Gemeinschaftsräumen, den Kellern und rund um die Außenanlagen war überall emsiges Treiben zu beobachten. Der Ramadama verlief erneut nicht nur sehr produktiv und erfolgreich, sondern zugleich entspannt, gute Laune machend und geprägt von vielen schönen Begegnungen.



Eindrücke aus Freiham, Fotos von Simon Weigl
Der gemeinsame Arbeitstag klang anschließend in geselliger Runde bei herzhaften und süßen Köstlichkeiten sowie ausreichend Getränken aus – ein schöner Abschluss eines tatkräftigen Tages. Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer und ganz besonders an die engagierten Organisationsteams!
Der Einsatz von so Vielen ist für die gemeinsame Pflege der Häuser und Außenanlagen von unschätzbarem Wert.





Eindrücke aus dem PEP, Fotos von Johanna Aigner, Silvia Renauer und Lena Krahl
Besonders erfreulich ist zudem, dass sich im Prinz-Eugen-Park und in Freiham immer wieder Bewohnerinnen und Bewohner finden, die Ideen nicht nur einbringen, sondern sie auch mit viel Eigeninitiative im Sinne der Gemeinschaft umsetzen.
Im Prinz-Eugen-Park haben sich ein Dutzend Kinder aus dem Kinderrat mit viel Engagement an einem Wettbewerb der Stadt München beteiligt – und dabei ist dieser wunderbar lebendige Einblick entstanden. Außerdem hat der Progeno-Park wieder einige spannende Veranstaltungen auf die Beine gestellt – hier gibt es mehr zu den Themen und besonderen Momenten.
In Freiham wurde im Februar bei einem kulinarischen Event in familiärer Atmosphäre gemeinsam gekocht, gegessen und genossen – hier der O-Ton einer begeisterten Nachbarin:
„Heute wurde im Gustl algerischer Couscous mit Gemüse & Hähnchen gekocht. Es war eine Augenweide und ein Gaumenschmaus. Narou hat uns auch noch mit leckerem Tee & süßen Griesschnitten verwöhnt. Liebe Narou, vielen Dank für das gemeinsame Kochen mit dir. Es war einfach wunderbar!„

Und Lisa Bodensohn notiert ein paar Zeilen zur Initiative „Hasenstall:
„Sechs Familien aus Freiham haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam einen Hasenstall zu bauen. Für viele von uns wäre es schwierig, in der Wohnung eigene Tiere zu halten. Trotzdem wollten wir unseren Kindern die Möglichkeit geben, mit Tieren aufzuwachsen und Verantwortung für sie zu übernehmen. Mitte Juni sollen die Hasen einziehen – darauf freuen wir uns schon sehr. Diese Freude wurde bei einem kleinen Richtfest zum Ausdruck gebracht.“
Sogar ein eigens verfasstes Gedicht fand seinen Platz in der kleinen Festlichkeit:
„Segen dem Haus, Segen dem Bau
Das Holz steht fest, des weiß i genau.
Der Herrgott schütz die Viercherl drin,
Dann hat die Arbeit einen Sinn.“


Fotos: Matthias Herburger
Events im „Gustl“ – dem Gemeinschaftsraum im WA9-Nordhaus – sind inzwischen fester Bestandteil des gemeinschaftlichen Jahresablaufs geworden und beleben das nachbarschaftliche Miteinander: von der Weiberfastnacht über ein familiäres Osterfrühstück mit Kinderfilm und gemeinsamer Ostereiersuche bis hin zu gemeinsamen Fußball-Fernseh-Sessions.
Hoffen wir auf viele weitere ansteckende Initiativen!
Felizitas Mussenbrock-Strauß | Fotos: Felizitas Mussenbrock-Strauß, Petra Grimm, Stephanie Obert
