{"id":1466,"date":"2021-04-01T18:01:37","date_gmt":"2021-04-01T16:01:37","guid":{"rendered":"https:\/\/magazin.progeno.de\/?p=1466"},"modified":"2021-04-01T18:29:19","modified_gmt":"2021-04-01T16:29:19","slug":"david-und-barbara-weber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/2021\/04\/01\/david-und-barbara-weber\/","title":{"rendered":"&#8222;Man w\u00e4chst schon vor dem Einzug zusammen&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Interview mit David und Barbara Weber, k\u00fcnftig in Freiham <\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Die Vorfreude auf die eigene Wohnung ist riesig: Barbara und David Weber sind schon jetzt voll eingetaucht ins genossenschaftliche Leben. Auch wenn so manche Entscheidung Geduld abverlangt<\/strong>. <strong>Claudius Wolfrum aus dem Prinz- Eugen-Park hat die junge Familie besucht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wo kommt ihr her, und was macht ihr beruflich?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Barbara:<\/strong> Ich komme geb\u00fcrtig aus Polen und arbeite bei einer Personalvermittlung. Wir waren bis zur Corona-Pandemie auf die Luftfahrtbranche spezialisiert, deshalb ist unser B\u00fcro auch am Flughafen. Im Moment sind wir dabei uns auf andere Branchen zu konzentrieren, weil wir in der Luftfahrtbranche die n\u00e4chsten Jahre gro\u00dfe Probleme sehen. Nach der Arbeit k\u00fcmmere ich mich um unsere zwei Kinder Leon (2 Jahre) und Emilia (7 Jahre).  Wir k\u00f6nnen zwar beide noch in eine Notbetreuung geben, trotzdem sind wir mit dem Homeschooling ganz sch\u00f6n besch\u00e4ftigt. In meiner wenigen freien Zeit lese ich gerne und mache Sport.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>David:<\/strong> Aufgewachsen bin ich in Pforzheim und habe dann sp\u00e4ter Soziologie und Politik in Berlin und Kassel studiert. Da ist mir eines Tages im Jahr 2007 eine Erasmus-Studentin aus Polen aufgefallen. Ich bin dann Barbara nach Abschluss des Studiums nach Polen gefolgt und habe Praktika in Warschau gemacht. Nach dem Studium habe ich dann einen Job in Krakau in der Finanzbranche gefunden. Seit 2013 leben wir jetzt in Deutschland, wo ich seit 2017 im Projektmanagement bei der Baader Bank in Unterschlei\u00dfheim t\u00e4tig bin.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"548\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber-2-1024x768.jpg?resize=730%2C548&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1471\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber-2.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber-2.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber-2.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber-2.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber-2.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber-2.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption><em>Haben sich im Studium kennengelernt: Seit 2013 leben Barbara und David Weber zusammen in Deutschland<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Wie seid Ihr auf die Progeno gesto\u00dfen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Barbara:<\/strong> Bei uns in Polen ist es normal, dass man als Familie eine Eigentumswohnung kauft. Das ist aber in M\u00fcnchen f\u00fcr normale Menschen nicht finanzierbar. Bei Recherchen im Internet sind wir zuerst auf eine andere Genossenschaft gesto\u00dfen, haben uns aber beim Kennenlernen nicht ganz wohl gef\u00fchlt. Dann kam pl\u00f6tzlich \u00fcber Facebook die Werbung f\u00fcr einen Info-Abend mit der Progeno. Am besten hat uns gefallen, dass die Progeno den Genossenschaftsgedanken so pragmatisch und unternehmerisch umsetzt. Auch die breite gesellschaftliche Aufstellung in der Bewohnerschaft ist interessant.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>&#8222;Am besten hat uns gefallen, dass die Progeno den Genossenschaftsgedanken so pragmatisch und unternehmerisch umsetzt.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><em>Was fasziniert Euch an dem Gedanken einer Genossenschaft?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Barbara:<\/strong> Die Genossenschaft ist eine bezahlbare Alternative in der Stadt zu leben und nicht irgendwo weit drau\u00dfen auf dem Land.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>David:<\/strong> Die Genossenschaft hat das Potenzial, das Leben des Einzelnen auf pragmatische Art zu erleichtern. So braucht nicht jeder ein eigenes Arbeitszimmer &#8211; oder es gibt zum Beispiel einen gemeinsamen Waschsalon. Es ist auch spannend, dass wir jetzt schon die anderen Mitwohnenden im Entstehungsprozess unserer H\u00e4user kennenlernen. Au\u00dferdem ticken die alle \u00e4hnlich wie wir. Man w\u00e4chst schon vor dem Einzug zusammen, anders als bei einer gekauften Eigentumswohnung in irgendeinem Geb\u00e4ude.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>&#8222;Die Konsensfindung ist schon manchmal wirklich langwierig und schwierig. Wir selbst sind da oft nicht so verbissen.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><em>Was ist schwierig f\u00fcr Euch?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Konsensfindung ist schon manchmal wirklich langwierig und schwierig. Wir selbst sind da oft nicht so verbissen. Die prek\u00e4re Parkplatzsituation belastet uns aber schon, weil wir auch zwei Autos haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Barbara:<\/strong> Mein eigenes Auto ist mir wirklich sehr wichtig, da k\u00e4mpfe ich auch f\u00fcr den Erhalt. (David lacht). Oft sind mir die Themen wie z.B. die Verteilung von Steckdosen auch zu kleinteilig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>David:<\/strong> Insgesamt sind wir aber auch entspannt, weil vieles sich schon noch einrenken wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"548\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber_bearb-1024x768.jpg?resize=730%2C548&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1476\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber_bearb-scaled.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber_bearb-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber_bearb-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber_bearb-scaled.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber_bearb-scaled.jpg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber_bearb-scaled.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber_bearb-scaled.jpg?w=2190&amp;ssl=1 2190w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption><em>Freuen sich \u00fcber das Gemeinschaftsgef\u00fchl in der Progeno eG: David und Barbara Weber mit ihren Kindern Emilia (7) und Leon (2)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Wo seid ihr denn jetzt konkret engagiert?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>David:<\/strong> Ich habe im AK Verein mitgewirkt, und wir haben inzwischen auch einen eigenen Verein gegr\u00fcndet. Daneben bin ich im AK Mobilit\u00e4t engagiert, in dem wir versuchen ein Mobilit\u00e4tskonzept umzusetzen. Unser gr\u00f6\u00dftes Problem seit Anbeginn sind die fehlenden Stellpl\u00e4tze gewesen. Wir haben da viele Varianten diskutiert, streben aber jetzt einen ausgewogenen Mix zwischen privaten Stellpl\u00e4tzen und Sharing-Stellpl\u00e4tzen an. Neben dem klassischen Sharing soll auch das neue Konzept Shared-Leasing zum Tragen Kommen. Das klassische Sharing-Konzept ist n\u00e4mlich finanziell f\u00fcr Pendler (wie Barbara) v\u00f6llig unattraktiv und viel zu teuer. Wir wollen \u00fcber einen Dienstleister Autos leasen, die man dann f\u00fcr feste Zeiten wie das Pendeln, z.B. Montag bis Donnerstag, buchen kann. Wir sind bereits mit Isarwatt dar\u00fcber im Gespr\u00e4ch und wollen auch noch andere Genossenschaften mit ins Boot holen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Barbara:<\/strong> Ich bin haupts\u00e4chlich mit meinen Kindern besch\u00e4ftigt, aber auch an den Themen der Computer-Lounge und der Au\u00dfenanlagen interessiert.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wie seht Ihr die Zukunft der Progeno?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In einem unserer Workshops wurde das Thema \u201eQualitatives Wachstum\u201c besprochen. Ich sehe in M\u00fcnchen einen gro\u00dfen Bedarf an Wohnungen, und die Progeno hat da auch ein gutes Konzept. Da nehmen wir auch ein St\u00fcck gesellschaftliche Verantwortung wahr, andererseits m\u00fcssen wir auch die Balance halten, dass wir nicht irgendwann zu gro\u00df werden und nur noch das Business im Vordergrund steht. Da geht dann schnell das Menschliche verloren. Jetzt kann man sich noch gut ins Projekt einbringen, auch wenn Demokratie da nicht immer ganz leicht ist. Wir k\u00f6nnen immer wieder \u00fcber unsere Ideen diskutieren, und das wird sich am Ende f\u00fcr uns alle auszahlen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/magazin-neu.progeno.de\/index.php\/redaktionsteam\/\">Claudius Wolfrum<\/a> | Fotos: Barbara und David Weber <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit David und Barbara Weber, k\u00fcnftig in Freiham Die Vorfreude auf die eigene Wohnung&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1471,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[3],"tags":[105],"class_list":["post-1466","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-leute-und-leben","tag-ausgabe-2"],"acf":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Fam-Weber-2.jpg?fit=1600%2C1200&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1466","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1466"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1466\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2289,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1466\/revisions\/2289"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1471"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1466"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1466"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1466"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}