{"id":1895,"date":"2021-04-01T18:07:00","date_gmt":"2021-04-01T16:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/magazin.progeno.de\/?p=1895"},"modified":"2021-04-01T18:35:54","modified_gmt":"2021-04-01T16:35:54","slug":"die-spezies-progenensis-laesst-sich-nieder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/2021\/04\/01\/die-spezies-progenensis-laesst-sich-nieder\/","title":{"rendered":"Die Spezies Progenensis l\u00e4sst sich nieder"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nach drei Jahrtausenden wird das Siedlungsgebiet in Freiham wiederbelebt<\/h3>\n\n\n\n<p><strong><strong>Vor etwa 3.000 Jahren in der sp\u00e4ten Bronzezeit wohnten schon Menschen auf Fl\u00e4chen in WA4 und WA9 in Freiham. Die arch\u00e4ologischen Nachweise von H\u00e4usern und Brunnen zeugen davon. Jetzt werden die Areale wieder besiedelt. Der Spatenstich der Progeno erfolgte im November und es wird schon flei\u00dfig gebaut.<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>10 H\u00e4user und einen Brunnen konnten die Arch\u00e4ologen bei den Ausgrabungen auf dem relativ kleinen Grundst\u00fcck der Progeno in WA4 in Freiham nachweisen. Aus dem Brunnen f\u00f6rderten sie auch einige Scherben von Alltagsgegenst\u00e4nden zu Tage. Die Funde bei uns und auf dem westlichen Nachbargrundst\u00fcck der GWG belegen: Das Gebiet war schon einmal dicht besiedelt. In WA9 war die fr\u00fchgeschichtliche Bebauung nicht so ausgepr\u00e4gt. Aber auch hier konnte anhand der Pfostengruben der Standort eines Hauses am n\u00f6rdlichen Ende des Grundst\u00fccks ermittelt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"505\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Fundstellen-Haeuser-und-Brunnen-WA4-1024x708.jpg?resize=730%2C505&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1896\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Fundstellen-Haeuser-und-Brunnen-WA4-scaled.jpg?resize=1024%2C708&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Fundstellen-Haeuser-und-Brunnen-WA4-scaled.jpg?resize=300%2C208&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Fundstellen-Haeuser-und-Brunnen-WA4-scaled.jpg?resize=768%2C531&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Fundstellen-Haeuser-und-Brunnen-WA4-scaled.jpg?resize=1536%2C1063&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Fundstellen-Haeuser-und-Brunnen-WA4-scaled.jpg?resize=2048%2C1417&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Fundstellen-Haeuser-und-Brunnen-WA4-scaled.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Fundstellen-Haeuser-und-Brunnen-WA4-scaled.jpg?w=2190&amp;ssl=1 2190w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption><em>Fundstellen Pfostengruben der H\u00e4user und Brunnen in WA4<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zugeordnet haben die Fachleute die Funde in WA4 der Urnenfelderkultur. Sie war die in Mitteleuropa am weitesten verbreitete Kultur der sp\u00e4ten Bronzezeit von 1300 bis 800 vor Christus. Der Name kommt von der Bestattungsart der Menschen, die verbrannt und in t\u00f6nernen Urnen beigesetzt wurden. Die Siedlungen dieser Epoche waren 20 bis 30 Hektar gro\u00dfe Areale, die oft von einem Wall-Graben-System gesch\u00fctzt worden waren. Die Wohn- und Gemeinschaftsh\u00e4user aus Holz waren meist zweischiffige Geb\u00e4ude, wie sie auch mehrfach auf WA4 nachgewiesen werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spatenstich auf WA4 coronabedingt in kleinem Kreis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nun kehren Menschen auf das vorgeschichtliche Siedlungsgebiet zur\u00fcck. Nennen wir die Art \u201eProgenensis\u201c &#8211; vom Typ her friedfertig, weltoffen, multikulturell, geduldig und diskussionsfreudig. Im November 2020 fand der Spatenstich von auf WA4 statt. Coronabedingt nur in kleinem Kreis mit dem Progeno-Vorstand, Architektenteam und den Vertretern des Generalunternehmers Geiger Bau. Unser Vorstandschef Philipp Terhorst freute sich \u00fcber das Erreichen dieses Meilensteines: \u201eWir haben jetzt fast den vierj\u00e4hrigen Projekt-Geburtstag hier in Freiham. Jetzt kommt das spannende restliche Drittel, wo sichtbar etwas passiert. Ich hoffe, dass es jetzt zeitnah vorangeht, damit wir bald mit dem Beton starten k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"460\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Spatenstich-WA4.jpg?resize=730%2C460&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1897\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Spatenstich-WA4.jpg?w=997&amp;ssl=1 997w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Spatenstich-WA4.jpg?resize=300%2C189&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Spatenstich-WA4.jpg?resize=768%2C484&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption><em>Spatenstich Progeno Freiham WA4 &#8211; (v.l.) Joscha Hetgens (Progeno), Philipp Satzger (Geiger Bau), Philipp Terhorst (Progeno), Thilo Molling (Geiger Bau), Ariane Gro\u00df (Progeno\/GAPP), Michael Stark (Geiger Bau) und Markus Pusterhofer (GAPP)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Oberbauleiter Michael Stark vom Generalunternehmer Geiger-Bau sagte beim Spatenstich: \u201eDie Erdbauarbeiten sind auch bei Minus-Temperaturen kein Problem. Bei strengen Frost kann es Verz\u00f6gerungen geben, wo die Arbeiten still stehen.\u201c So kam es dann auch. Allerdings hielt sich der Stillstand wegen der Frostperioden im Januar und Februar in Grenzen. Zwei Wochen habe man verloren, die wieder problemlos hereingeholt werden k\u00f6nnen, ist aktuell aus der Bauleitung zu h\u00f6ren. Sie geht davon aus, dass im August der Rohbau in WA4 und im Oktober in WA9 steht. Falls es so kommt, k\u00f6nnte das Richtfest fr\u00fcher als in dem in den Meilensteinen angegebenen Termin Dezember 2021 stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Voll des Lobes ist auch das Stadtteilmanagement Freiham \u00fcber den Baubeginn bei uns. In einem Facebook-Eintrag ist zu lesen: <em>\u201eDie erste Genossenschaft hat in Freiham mit dem Bauen begonnen. Die Progeno Wohnungsbaugenossenschaft baut an der Ute-Schrittmatter-Stra\u00dfe 30 Wohnungen und an der Gustl-Bayrhammer-Stra\u00dfe weitere 74 Wohnungen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Steinsammel-Aktion am Monte Progeno und Zeitkapseln f\u00fcr die Nachwelt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf den beiden Baustellen sind die Baufortschritte schon deutlich sichtbar. Im Februar wurde in WA4 mit den Betonarbeiten f\u00fcr das Fundament begonnen. In WA9 wurden in der letzten Februarwoche die letzten Erdarbeiten abgeschlossen und beiden Kr\u00e4ne aufgestellt. Auf der anderen Seite in der Gustl-Bayrhammer-Stra\u00dfe ist auf dem angemieteten Gel\u00e4nde der \u201eMonte Progeno\u201c in den Himmel gewachsen. Hier wird der Aushub f\u00fcr beide Baufelder gelagert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"325\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Steinsammel-Aktion-auf-dem-Monte-Progeno.jpg?resize=730%2C325&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-2233\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Steinsammel-Aktion-auf-dem-Monte-Progeno.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Steinsammel-Aktion-auf-dem-Monte-Progeno.jpg?resize=300%2C134&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Steinsammel-Aktion-auf-dem-Monte-Progeno.jpg?resize=768%2C342&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption><em>Steinsammel-Aktion auf dem Monte Progeno<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Baugruppe Freiham hat dort am 20. Februar 2021, initiiert von Patrick Haggenm\u00fcller, eine Steinsammel-Aktion durchgef\u00fchrt. Die Fundst\u00fccke werden zwischengelagert und daraus sollen sp\u00e4ter \u201eStoamandl\u201c (hochdeutsch \u201eSteinm\u00e4nnchen\u201c) gebaut werden, die dann auf den Freifl\u00e4chen in WA4 und WA 9 als Kunstwerke aufgestellt werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da es wegen den Corona-Einschr\u00e4nkungen keine offizielle Grundsteinlegung gegeben hat, wurden bei dem Aktionstag auch zwei staub- und wasserdichte, langlebige Beh\u00e4lter mit Erinnerungsst\u00fccken aus unserer Zeit f\u00fcr die Nachwelt bef\u00fcllt. Darin konnten die k\u00fcnftigen Bewohner kleine pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde, Bilder oder Briefe deponieren. Au\u00dferdem enthalten sie jeweils ein signiertes Gruppenfoto auf alterungsbest\u00e4ndigem Fotopapier vom Welcome-Event der Baugruppe und eine M-Disc, auf der Dokumente der Progeno zum Bauprojekt, Grundrisse, Fotos und die Grabungsberichte der Arch\u00e4ologen gebrannt wurden. Diese M-Discs haben eine Lebensdauer bis 1.000 Jahre. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"548\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Zeitkapseln-Grundstein.jpg?resize=730%2C548&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-2234\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Zeitkapseln-Grundstein.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Zeitkapseln-Grundstein.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Zeitkapseln-Grundstein.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption><em>Zeitkapseln WA9 (li.) und WA4 (re.)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die beiden \u201eZeitkapseln\u201c hat das Bauunternehmen in die Grundmauern der Geb\u00e4ude in WA4 und WA9 einbetoniert. Wenn die Bewohnerinnen und Bewohner in Freiham eingezogen sind, werden an den Stellen an der Mauer kleine Metallschilder angebracht, die auf die Zeitkapseln hinweisen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/magazin-neu.progeno.de\/index.php\/redaktionsteam\/\">Robert Allmeier<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach drei Jahrtausenden wird das Siedlungsgebiet in Freiham wiederbelebt Vor etwa 3.000 Jahren in der&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1897,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[6],"tags":[109,105,110,17,107,106,108,111],"class_list":["post-1895","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wissens-und-lebenswert","tag-archaeologie","tag-ausgabe-2","tag-ausgrabungen","tag-freiham","tag-grundsteinlegung","tag-spatenstich","tag-steinsammelaktion","tag-urnenfelderkultur"],"acf":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Spatenstich-WA4.jpg?fit=997%2C628&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1895","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1895"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1895\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2595,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1895\/revisions\/2595"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1897"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1895"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1895"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1895"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}