{"id":1908,"date":"2021-04-01T18:05:16","date_gmt":"2021-04-01T16:05:16","guid":{"rendered":"https:\/\/magazin.progeno.de\/?p=1908"},"modified":"2022-11-25T19:35:20","modified_gmt":"2022-11-25T17:35:20","slug":"dieses-projekt-hier-war-ein-absolutes-pionierprojekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/2021\/04\/01\/dieses-projekt-hier-war-ein-absolutes-pionierprojekt\/","title":{"rendered":"\u201eDieses Projekt hier war ein absolutes Pionierprojekt!\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Interview mit Ariane und Antony Gro\u00df, Gr\u00fcndungsmitglieder der Progeno eG und Inhaber der GAPP GmbH &#8211; Projektsteuerung Architektur<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Der Award Deutscher Wohnungsbau 2020 hat uns als Progeno eG <strong>in der Kategorie &#8222;Partizipative Planung&#8220; ausgezeichnet \u2013 ein willkommener Anlass, uns an die Anf\u00e4nge der Progeno zu erinnern. Lena <\/strong>Krahl, seit 01. Januar Vorst\u00e4ndin der Progeno eG und selber <strong>Bewohnerin im Prinz-Eugen-Park<\/strong> hat sich bei Ariane und Antony Gro\u00df erkundigt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Das ist ein toller Preis und das wollen wir allen Mitgliedern sch\u00f6n pr\u00e4sentieren. Statt einfach nur ein Foto zu bringen, wollen wir euch befragen, da ihr nicht nur die Projektsteuerung dort gemacht habt, sondern ma\u00dfgeblich an der Gr\u00fcndung der Progeno eG beteiligt wart.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/IMG_3700-1.jpg?resize=730%2C547&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1533\" width=\"730\" height=\"547\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/IMG_3700-1.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/IMG_3700-1.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Antony und Ariane Gro\u00df, Lena Krahl im Gemeinschafsraum im Prinz-Eugen-Park<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Ariane:<\/strong> Das ist ja auch f\u00fcr uns eine einmalige Geschichte; ich glaube nicht, dass ich das nochmal erleben werde. Das w\u00e4re unwahrscheinlich, wobei es sicherlich auch anders laufen w\u00fcrde, weil man ja seine Erfahrungen gemacht hat und man bekanntlich auch aus den Erfahrungen lernt. Ich glaube, wir erz\u00e4hlen die mittelkurze Variante, oder?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Progeno ist ja eher aus einer privaten Initiative gewachsen, also nicht aus finanziellen Gr\u00fcnden, sondern der Gedanke war ja wirklich, etwas f\u00fcr eine Gemeinschaft zu kreieren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Antony:<\/strong> Die Geschichte ist die, dass es ein paar Leute gab, die sich seit vielen Jahren immer wieder getroffen haben, zun\u00e4chst als Jugendliche, sp\u00e4ter als Familien. Und die festgestellt hatten, dass es im Raum M\u00fcnchen \u00fcber diese gro\u00dfe Entfernungen immer eine gro\u00dfe Organisation war, dass man sich zweimal im Jahr treffen konnte. Das war der eine Ansatz. Der andere Ansatz war, dass Familien, die an sich gute Jobs haben, aber kein Eigenkapital mitbringen, es sich nicht leisten k\u00f6nnen, in M\u00fcnchen Wohn-raum zu schaffen. Im Sommer 2014 waren wir, Familie Mussenbrock und Familie Gro\u00df, zusammen auf F\u00f6hr, als die Idee aufkam, zusammen zu bauen. Nach einigen Gespr\u00e4chen haben wir schlie\u00dflich gesagt: \u201eKomm, lass uns das versuchen!\u201c. Christoph kommt ja aus der Genossenschaftsbanken-Ecke. Sehr fr\u00fch ist auch Philipp dazu gekommen, den Mussenbrocks schon l\u00e4nger kannten. Unsere Hauptidee also: Wie kann man sich mehr vernetzen, mehr zusammen wachsen, wie in einem Dorf, wo ein nat\u00fcrliches, zuf\u00e4lliges Treffen m\u00f6glich ist. Und wie kann man langfristig bezahlbaren Wohnraum f\u00fcr sich selber generieren? Die Genossenschafts-idee kam bald als eine M\u00f6glichkeit in Frage. Am 06.03.2015 haben wir dann mit zw\u00f6lf Gr\u00fcndungsmitgliedern die Progeno eG gegr\u00fcndet, mit einigen aus Philipps Umfeld, einigen aus unserem Umfeld und einigen aus dem Umfeld von Mussenbrocks. Als wir gegr\u00fcndet waren, haben wir erstmal \u00fcberlegt, wo wollen wir hin. Bald war klar, dass wir in M\u00fcnchen bleiben wollen. Dann bekamen wir mit, dass M\u00fcnchen alte Kasernengel\u00e4nde verkauft. \u201eBewerben schadet nicht\u201c, dachten wir uns. So haben wir uns rasch beworben und bekamen den Zuschlag. Und dann standen wir da!<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-left is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201e<em>Unsere Hauptidee also: Wie kann man sich mehr vernetzen, mehr zusammen wachsen, wie in einem Dorf, wo ein nat\u00fcrliches, spontanes Treffen m\u00f6glich ist. Und wie kann man langfristig bezahlbaren Wohnraum f\u00fcr sich selber generieren<\/em>?\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Ariane:<\/strong><em> <\/em>Die Stadt hatte ein Grundst\u00fcck mit insgesamt ca. 130 Wohnungen ausgeschrieben, das uns aber zu gro\u00df war. So haben wir die Bewerbung mit der Wagnis eG als Kooperationspartnerin gemeinsam gemacht. Im Vorfeld waren Christoph und Philipp beim Wagnis eG Vorstand, um \u00dcberzeugungs-arbeit zu leisten. Schlie\u00dflich wollte der Wagnis eG Vorstand wissen, ob wir das schaffen und ob wir die bauliche Kompetenz haben; deshalb war ich dann auch mal dabei. Die Wagnis eG war aber bald davon \u00fcberzeugt, dass wir ernst zu nehmen sind. Die Bewerbung passte damals auf einen DinA4-Zettel \u2013 eine Sache von zwei Minuten zum Ausf\u00fcllen. Das muss man sich heute mal vorstellen! Und au\u00dferdem gab es f\u00fcr dieses Grundst\u00fcck keine andere Bewerbungen. Deshalb kamen wir als Progeno f\u00fcr die Stadt wie gerufen. Es war damals ein leichtes Spiel, da es eine win\/win Situation war. Dann kam bald die Frage: \u201eWie macht man das jetzt?\u201c Von der Bau- und Projektsteuerungsseite her war mir vollkommen klar, was zu tun ist. Aber neu waren nat\u00fcrlich zum einen die wirtschaftlichen Aspekte mit den F\u00f6rderungen (das ist ja nicht ganz einfach) und eben das Thema der Partizipation. Da hat uns die Wagnis eG sehr geholfen. Philipp und ich haben oft mit Christoph Miller gesprochen und gefragt: \u201eWie macht ihr das? Wie l\u00e4uft das mit der Baugruppe?\u201c Es gab da einen weitreichenden Austausch im Vorfeld.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/IMG_4306-1-683x1024.jpg?resize=295%2C442&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1796\" width=\"295\" height=\"442\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/IMG_4306-1.jpg?resize=683%2C1024&amp;ssl=1 683w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/IMG_4306-1.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/IMG_4306-1.jpg?resize=768%2C1152&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/IMG_4306-1.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 295px) 100vw, 295px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Antony:<\/strong> F\u00fcr uns ist es Alltagsgesch\u00e4ft, ein Bauobjekt in dieser Gr\u00f6\u00dfen-ordnung zu realisieren. Das Hauptthema hier war die Finanzierung; normalerweise gibt es einen Bauherrn, der wei\u00df, wie er es finanziert. Hier hatten wir eine Genossenschaft mit 12.000 \u20ac Startkapital und damit musst du ein Projekt mit 15 Millionen stemmen. Aber die wesentliche Frage dabei ist: Wer sind denn die Bauherren? Wir hatten eben das gro\u00dfe Gl\u00fcck, alle Kompetenzen zu haben: die soziale Kompetenz, die wirtschaftliche Kompetenz, die Risikokompetenz, die Vernetzungskompetenz, die Baukompetenz, die Genossenschaftskompetenz. Au\u00dferdem kannten wir uns gut untereinander. Von Anfang an wussten wir, dass wir den Weg nur gemeinsam gehen k\u00f6nnen. Der Begriff Partizipation trifft schon hier zu.<br>Es gab nat\u00fcrlich trotzdem viele Diskussionen. Das grunds\u00e4tzliche Knowhow und das Vertrauen gab es \u2013 das war ma\u00dfgeblich. Aber das eine ist, ein Projekt aufzusetzen, das andere ist es, diejenigen zu finden, die 20.000 \u20ac auf einen planerischen Vorentwurf hinlegen, von unbekannten Leuten. Das war eine gro\u00dfe Herausforderung. Daneben war das Erstaunliche, mit welcher Offenheit Christoph Miller uns Informationen gegeben hat, nicht nur dar\u00fcber, wie die Wagnis eG mit den Mitgliedern umgeht, sondern auch Informationen \u00fcber Zahlen. In der normalen Investorenwelt zeigt kein Bauherr einem Mitbewerber, wie er kalkuliert. Das war dann schon ein Geben und Nehmen. Die Wagnis eG und speziell Christoph Miller waren f\u00fcr uns ein Gl\u00fccksfall! Die Partizipation begann bei den Gr\u00fcndungsmitgliedern, da die Kompetenzen verteilt waren. Dann gab es Partizipation mit der Wagnis, namentlich mit Christoph Miller. Und dann sp\u00e4ter die Partizipation der Genossinnen und Genossen, wobei die anfangs nicht so stark war.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ariane:<\/strong> Es war schnell klar, dass wir etwas Gemeinsames mit der Wagnis eG schaffen wollen, nachdem wir uns gemeinsam beworben hatten. Deswegen haben wir uns entschieden, gemeinsam mit der Wagnis eG eine Konzeptstudie auszuloben. Die Wagnis eG hatte drei Architekturb\u00fcros vorgeschlagen und wir haben drei vorgeschlagen, die jeweils Entw\u00fcrfe f\u00fcr das ganze Grundst\u00fcck gemacht haben. Das Entscheidende f\u00fcr uns war, dass es eine sch\u00f6ne, ansprechende Architektur ergibt und dass die Zusammenarbeit gut funktioniert. Es war ja alles neu; deshalb wollten wir Sicherheit auf der Planerseite. So entschied sich die Progeno dann f\u00fcr das B\u00fcro Lang Hugger Ramp.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201e<em>Die Partizipation begann schon bei den Gr\u00fcndungsmitglieder, da die Kompetenzen breit gestreut waren.<\/em>\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><em>Ihr hattet mit diesem B\u00fcro schon mal geplant?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ariane:<\/strong> Ja, wir hatten mit ihnen schon mal geplant und gebaut. Au\u00dferdem musste das B\u00fcro in der Lage und willens sein, erstmal bis zur Baueingabe in wirtschaftliche Vorleistung zu gehen. Das ging nur, weil es bereits jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen uns und Lang Hugger Ramp gab.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wie lange war die Planungszeit?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ariane:<\/strong> Ein Jahr \u2013 wir waren ziemlich schnell! Im November 2015 haben wir die Entscheidung \u00fcber den Planer getroffen und im Dezember 2016 war der GU-Vertrag unterschrieben. Die Inbesitznahme haben wir mit der Wagnis eG zusammen im Oktober 2016 mit einem Fest begangen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/DSC_6462-1.jpg?resize=725%2C482&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1548\" width=\"725\" height=\"482\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/DSC_6462-1.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/DSC_6462-1.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 725px) 100vw, 725px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Ariane Gro\u00df, Philipp Terhorst und Christoph Miller (Wagnis eG) beim Fest der Inbesitznahme<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Antony:<\/strong> In einer relativ fr\u00fchen Phase haben wir mit den k\u00fcnftigen Bewohnerinnen und Bewohnern die Grundrisse \u00fcberarbeitet. Das war schon ein partizipativer Aspekt, in dem wir manche Dinge im Rahmen der architektonischen M\u00f6glichkeiten hin und her geschoben haben. Uns war aber andererseits auch bewusst, dass wir eine gewisse Stringenz ben\u00f6tigen, um dieses Projekt wirtschaftlich durch zu ziehen und gut zu formen. Ich kann nicht alles zur Zufriedenheit aller diskutieren. Wir haben mit den Planern vorab viel entschieden. Der Preis ist durchaus gerechtfertigt; er erkennt an, was hier zusammen entstanden ist. Die ersten, die den Mut hatten, mitzumachen, uns vertraut haben und gute Ideen eingebracht haben. Die Planer ihrerseits sind auf Risiko mitgegangen, bis zur Eingabe. Partizipation fand also statt zwischen den Gr\u00fcndungsmitgliedern, in der n\u00e4chsten Ebene der Genossenschaft, dann mit denen, die z. B. bei den Grundrissen mitgegangen sind und schlie\u00dflich mit den Planern.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Was bedeutet der Preis f\u00fcr die Progeno?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Antony:<\/strong> Mit dem ersten Projekt gleich einen Preis zu bekommen, ist schon erstaunlich.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Welche Herausforderungen ergaben sich f\u00fcr die Architekten?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ariane:<\/strong> Zum einen galt es, die komplizierten Vorgaben des gef\u00f6rderten Wohnungsbaus umzusetzen. Zum anderen war die Wirtschaftlichkeit ein gro\u00dfes Thema. Dabei noch einen qualitativen Anspruch zu realisieren, ist eine gro\u00dfe Herausforderung. Dazu wurde der Zeitplan gut eingehalten.<br>Die grunds\u00e4tzliche Qualit\u00e4t muss hoch sein, damit sich alle wiederfinden,  z. B. in der Ausstattung mit Parkett, Holz-Alu-Fenstern und  Fussboden-heizung. Die Architekten von Lang Hugger Ramp waren daher auch zweimal in der Baugruppe \u2013 einmal zur Bemusterung und dann wegen weiterer Einzelfragen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/IMG_20160729_210431-1024x576.jpg?resize=730%2C410&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1541\" width=\"730\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/IMG_20160729_210431-scaled.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/IMG_20160729_210431-scaled.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/IMG_20160729_210431-scaled.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/IMG_20160729_210431-scaled.jpg?resize=1536%2C864&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/IMG_20160729_210431-scaled.jpg?resize=2048%2C1152&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/IMG_20160729_210431-scaled.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/IMG_20160729_210431-scaled.jpg?w=2190&amp;ssl=1 2190w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Die Architekten in der Baugruppe zur Bemusterung<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ariane:<\/strong> Der GU hat verstanden, dass es hier um etwas Besonderes geht. Es war ihm ein Anliegen, dass das Ganze funktioniert. Das hat er beim Richtfest auch ausgedr\u00fcckt. Partizipation hei\u00dft an dieser Stelle, dass man alle mitnehmen muss. Da ist die Baugruppe, die verstehen muss, dass sie sich nicht immer was w\u00fcnschen kann. Und das geht runter bis zu den Entscheidern auf der Baustelle. Das Thema Partizipation sollte tats\u00e4chlich alle Beteiligten einbeziehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Antony:<\/strong> Wir hatten das gro\u00dfe Gl\u00fcck, die Planer und die Baufirma \u00fcber-reden zu k\u00f6nnen, dieses Projekt mitzumachen. Es waren ja auch alle begeistert von der Idee! Dem Objekt, das ja sehr sch\u00f6n ist, sieht man die gelungene Partizipation und auch die Begeisterung daf\u00fcr an. Diese hat einen Ausdruck gefunden in dem, wie es hier steht, auch in dem, wie es sich weiterentwickelt hat und gelebt wird.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201e<em>Dem Objekt, das ja sehr sch\u00f6n ist, sieht man die gelungene Partizipation und auch die Begeisterung daf\u00fcr an<\/em>.<br><em>Der Au\u00dfenraum hat sich mit der Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner hervorragend weiterentwickelt<\/em>.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Ariane:<\/strong> Bei den Au\u00dfenanlagen gab es gro\u00dfe Diskussionen. Wir haben ja nur das gemacht, was man machen muss \u2013 f\u00fcr mehr war auch kein Geld da. Wenn man jetzt die Entwicklung des Au\u00dfen-Raumes sieht, ist das doch eine gute Sache. Der Au\u00dfenraum hat sich mit der Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner hervorragend weiterentwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der AK Garten ist ja wirklich super aktiv mit vielen guten Leuten, mit dabei Landschaftsarchitekten, Garten-Experten und Liebhaber.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Antony:<\/strong> Dieses Projekt hier war ein absolutes Pionierprojekt! Wir haben hier alles zum ersten Mal gemacht \u2013 wir hatten kein Beispiel!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/magazin-neu.progeno.de\/index.php\/redaktionsteam\/\">Felizitas Mussenbrock-Strau\u00df<\/a> | Fotos: Christoph Mussenbrock, Antony Gro\u00df<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Ariane und Antony Gro\u00df, Gr\u00fcndungsmitglieder der Progeno eG und Inhaber der GAPP GmbH&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":2493,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[6],"tags":[87,88,105,76,75,23,29,35],"class_list":["post-1908","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wissens-und-lebenswert","tag-antony-gross","tag-ariane-gross","tag-ausgabe-2","tag-auszeichnung","tag-gruendung","tag-interview","tag-lena-krahl","tag-pep"],"acf":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Wohnbaupreis-11.jpg?fit=614%2C614&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1908","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1908"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1908\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6010,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1908\/revisions\/6010"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2493"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1908"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1908"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1908"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}