{"id":3582,"date":"2021-10-15T02:04:00","date_gmt":"2021-10-15T00:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/magazin.progeno.de\/?p=3582"},"modified":"2022-02-21T13:57:39","modified_gmt":"2022-02-21T11:57:39","slug":"freihamer-mobilitaetspioniere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/2021\/10\/15\/freihamer-mobilitaetspioniere\/","title":{"rendered":"Freihamer Mobilit\u00e4tspioniere"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein Blick in die Werkstatt des Arbeitskreises Mobilit\u00e4t<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Den Pl\u00e4nen der Landeshauptstadt M\u00fcnchen zufolge wird Freiham zu einem Modellprojekt f\u00fcr einen autoreduzierten Stadtteil werden. Das Thema Mobilit\u00e4t wird daher in der Freihamer Baugruppe viel diskutiert. Ich habe mich mit den Mitgliedern des AKs Mobilit\u00e4t online getroffen, um zu erfahren, wie sie sich bisher mit der Thematik auseinandergesetzt haben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"413\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/AK_Mobilitaet-1024x580.png?resize=730%2C413&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3584\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/AK_Mobilitaet.png?resize=1024%2C580&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/AK_Mobilitaet.png?resize=300%2C170&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/AK_Mobilitaet.png?resize=768%2C435&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/AK_Mobilitaet.png?resize=1536%2C870&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/AK_Mobilitaet.png?w=1578&amp;ssl=1 1578w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/AK_Mobilitaet.png?w=1460&amp;ssl=1 1460w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption><em>Der AK Mobilit\u00e4t im Zoom Meeting: Obere Reihe: David Weber und Christian Triebsch; mittlere Reihe: Markus Weissenborn, Benjamin Eggart und Jeannine Bruns; untere Reihe: Matthias Herburger<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Wann und wie ist der AK Mobilit\u00e4t entstanden?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>David:<\/strong> Organisiert haben wir uns damals \u00fcber Confluence. Benjamin hat eine Seite erstellt, und dann haben wir uns eingetragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Benjamin:<\/strong> Philipp hat im Baugruppentreffen gemeint, wir m\u00fcssen Lastenfahrr\u00e4der ausprobieren. Das hab ich in die Hand genommen, und dann ging es los. Damals hab ich mir gedacht \u201ecool, Fahrr\u00e4der ausprobieren &#8211; wenn der AK so weiter l\u00e4uft, dann macht&#8217;s Spa\u00df!&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Also ist der AK Mobilit\u00e4t im August<\/em> <em>2019 mit der Aktion \u201eLastenfahrr\u00e4der testen\u201c ins Leben gerufen worden?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Benjamin:<\/strong> Ja, so war das.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"548\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20190830_162900-1024x768.jpg?resize=730%2C548&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3583\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20190830_162900-scaled.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20190830_162900-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20190830_162900-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20190830_162900-scaled.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20190830_162900-scaled.jpg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20190830_162900-scaled.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20190830_162900-scaled.jpg?w=2190&amp;ssl=1 2190w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption><em>Lastenfahrradtesten bei der \u201eVelocompany\u201c in M\u00fcnchen, August 2019<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Markus:<\/strong> Es hat ja damals keiner gedacht, dass wir tagelang \u00fcber Kriterien der Stellplatzvergabe diskutieren. Das ist das, was momentan unsere Hauptaufgabe ist. Das ganze Sch\u00f6ne, wie Lastenrad fahren, das haben wir ja momentan nicht. Am Anfang haben wir auch noch sehr viel anderes ausprobiert, wie verschiedene Schlie\u00dfsysteme f\u00fcr die R\u00e4der, etc.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mit welchen Fragen besch\u00e4ftigt ihr euch im AK?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jeannine:<\/strong> Aktuell,wie gesagt, haupts\u00e4chlich mit der Stellplatzvergabe. Nebenher versuchen wir noch das Shared-Leasing Konzept zu erarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Benjamin:<\/strong> \u00dcberhaupt ein Sharing Konzept zu erarbeiten, nicht nur f\u00fcr Autos, sondern auch f\u00fcr Fahrr\u00e4der. Aber das Thema Fahrr\u00e4der wird wohl viel einfacher zu bearbeiten sein als unsere momentane Aufgabe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Markus:<\/strong> Wir \u00fcberlegen auch zu Themen,wie was f\u00fcr Fahrradst\u00e4nder wir nehmen, wie die R\u00e4der sinnvoll geparkt werden k\u00f6nnen. Wie k\u00f6nnen wir Abstellm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Fahrr\u00e4der gestalten, dass Pendler und Vielfahrer davon profitieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christian: <\/strong>Art und Zug\u00e4nglichkeit des Stellplatzes sollen ja auch dazu dienen die eventuell vorhandenen Hemmschwellen der Bewohner abzubauen. Ich sehe das immer bei meinen Kindern, wenn die ihre Fahrr\u00e4der zum Beispiel aufh\u00e4ngen m\u00fcssen, klappt das halt aufgrund der Kraft und K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe meistens nicht. So ein Konzept ist dann quasi schon gestorben, bevor es eine Chance zur Umsetzung hatte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Benjamin:<\/strong> Digitalisierung ist auch noch ein Punkt, der uns besch\u00e4ftigt. Wir sind ziemlich abh\u00e4ngig von einem guten Buchungssystem. Angenommen wir finden keinen passenden Kooperationspartner f\u00fcr unser Sharing-Konzept, dann m\u00fcssen wir selbst als Genossenschaft eine Plattform bereitstellen. Dieses Problem haben einige AKs derzeit. Wir hatten schon Gespr\u00e4che mit Sharea; die waren allerdings zu teuer, dann mit Isarwatt, die sind sehr langsam. Au\u00dferdem gehen sie sehr planerisch vor, d. h. sie machen sich Gedanken \u00fcber einzelne Standorte von Steckdosen, haben aber kein \u201eBig Picture\u201c, wie das Konzept im Rahmen unserer Genossenschaft umgesetzt werden kann, wie unsere Bewohner damit im Alltag umgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>David:<\/strong> Finanzierung ist sicher auch noch ein Thema, welches in Zukunft noch auf uns zu kommt. Wir haben uns beispielsweise schon Gedanken dazu gemacht, wie wir es schaffen Sharing Angebote f\u00fcr PKW und Fahrrad m\u00f6glichst g\u00fcnstig f\u00fcr die Bewohner und Bewohnerinnen zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Was ist die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung in der Arbeit im AK f\u00fcr euch?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Benjamin:<\/strong> Wenn wir bei jemanden anfragen, sei es private Unternehmen aber auch bei anderen Genossenschaften, werden wir als AK oft nicht wirklich ernst genommen. Wenn wir als Arbeitskreis auftreten und keine Entscheidungsbefugnis haben, werden wir nicht als Entscheider wahrgenommen, und es ist schwer, ein konkretes Angebot zu bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Markus:<\/strong> Was ich als Herausforderung sehe ist, dass die Geb\u00e4ude auf WA9 und WA4 auf einer gr\u00fcnen Wiese entstehen und nicht in einem Netz, in dem schon alles mehr oder weniger da ist. Parkpl\u00e4tze werden irgendwann in Zukunft reglementiert, in 15 Jahren kommt noch eine U-Bahn-Station. Wir k\u00f6nnen gar nicht voraussagen, wie sich das Verkehrsverhalten unserer Bewohner und Bewohnerinnen langfristig entwickeln wird. Es ist gut m\u00f6glich, dass in einigen Jahren ein Fahrradschnellweg nach Freiham gebaut wird, sich dadurch das Mobilit\u00e4tsverhalten der Bewohner stark \u00e4ndert und wir eine fast leere Tiefgarage haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christian:<\/strong> Das macht es aber nat\u00fcrlich auch irgendwo spannend. Wir haben ja auch die M\u00f6glichkeit, das eine oder andere Thema neu zu denken auf dieser gr\u00fcnen Wiese. Momentan ist es ja so, dass sich Viele einfach in ihrer aktuellen Mobilit\u00e4ts-Situation befinden &#8211; ob mit oder ohne PKW &#8211; und nicht viel dar\u00fcber nachdenken, ob und wie es anders sein k\u00f6nnte. In diesen neuen Raum reinzuziehen mit teilweise noch unbekannten Rahmenbedingungen, macht es auch spannend!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>David:<\/strong> Bei uns in der Genossenschaft sehe ich auch noch die Herausforderung, wie wir es schaffen, so ein emotionales Thema wie die Stellplatzvergabe f\u00fcr alle Bewohner und Bewohnerinnen zufriedenstellend zu l\u00f6sen. Wir bem\u00fchen uns zu vermitteln, dass wir die Themen als AK nur bearbeiten, die Entscheidung aber letztendlich in der Baugruppe stattfindet. Ich hoffe, dass wir es schaffen, alle mitzunehmen und als Bewohnerschaft bei dem Thema alle zusammen an einem Strang ziehen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Es wird also eventuell Bewohner und Bewohnerinnen geben, die einen Stellplatz m\u00f6chten, aber keinen bekommen k\u00f6nnen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Benjamin:<\/strong> Ja, das ist m\u00f6glich. Das Problem ist ja aber eigentlich auch ein hochgesellschaftliches, Stichwort: Klimakrise. Man muss zuk\u00fcnftig verzichten lernen, das geht nicht anders. Das Problem wird uns eh&#8216; irgendwann einholen, und wir erleben es jetzt in der Baugruppe halt schonmal ein paar Jahre vorher. Das Interessante ist zu sehen, wie und ob wir das hinkriegen. Wenn wir das nicht hinkriegen, wie soll das dann ein ganzes Land oder die gesamte EU schaffen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Matthias:<\/strong> Jeder meint, der andere soll verzichten, nur man selbst nicht. Nach dem Motto: \u201eKlima muss man retten, aber fang du mal an!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christian:<\/strong> Verzicht ist ein gutes Stichwort. Damit sind wir schon weiter als die Meisten. Momentan diskutieren wir [als Gesellschaft] ja noch den 1:1 Ersatz &#8211; also Elektromobilit\u00e4t statt Verbrennungsmotoren &#8211; und gehen dann davon aus, dass wir einfach so weiter machen k\u00f6nnen wie bisher.<br>Allein dieser Wechsel auf Elektromobilit\u00e4t ist ja schon schmerzhaft genug, gesamtgesellschaftlich betrachtet. Aber dann noch den Schritt weiter, den wir hier machen, also sich Gedanken machen, wie ver\u00e4ndere ich Mobilit\u00e4t, das macht das Thema so komplex und schwierig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jeannine:<\/strong> Die Leute aus ihrer Komfortzone rauszukriegen, ist nicht einfach. Ich bin auf dem Land gro\u00df geworden. Ein Auto war damals unverzichtbar. Ich kenne den Luxus und den Komfort eines eigenen Autos. Dennoch haben wir, seitdem wir in M\u00fcnchen wohnen, keinen eigenen PKW, und ich vermisse dabei nichts. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte ich argumentieren, dass ich au\u00dferhalb der Verkehrssto\u00dfzeiten mit dem Auto nur 30 Minuten von Neu-Aubing nach Ottobrunn ben\u00f6tige, also schneller als mit den \u00d6ffentlichen. In der Regel fahre ich diesen [Arbeits-] Weg allerdings w\u00e4hrend den Sto\u00dfzeiten und w\u00e4re dann leicht 50 Minuten und mehr unterwegs. W\u00e4hrend dieser Zeit bin ich dann auch voll besch\u00e4ftigt und konzentriert, rege mich eventuell \u00fcber andere Autofahrer auf und bin eher angespannt. W\u00e4hrend ich, wenn ich mit der S-Bahn fahre, die Zeit f\u00fcr mich nutzen kann. Ich kann ein Buch lesen, Musik h\u00f6ren, eine Serie schauen, H\u00e4keln. F\u00fcr mich ist der Zeitverlust durch den Arbeitsweg so viel geringer. Diese Argumentation versuche ich Anderen n\u00e4her zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Benjamin:<\/strong> Ich finde es recht spannend zu erkennen, dass Menschen, die in eine Genossenschaft eintreten, an sich meist schon recht vernunftbegabt sind: es ist ja aus \u00f6kologischer sowie \u00f6konomischer Sichtweise recht sinnvoll. Aber bei dem Thema Stellplatzvergabe ist dieses vernunftbegabte Verhalten nicht zu erkennen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Also sieht man hier das Klischee des \u201eAutos als Heiligtum der Deutschen\u201c best\u00e4tigt?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jeannine:<\/strong> Ja, das trifft es sehr gut!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Matthias:<\/strong> Man muss aber auch sagen, dass diejenigen, die hier erh\u00f6hten Diskussionsbedarf haben, nicht unbedingt die Mehrheit sind, sondern eher eine Minderheit.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Habt ihr euch die Aufgabenbereiche im AK aufgeteilt?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>David:<\/strong> Benjamin hat den gr\u00f6\u00dften Teil der Kommunikation mit der Isarwatt eG und Statt Auto \u00fcbernommen. Ich versuche, uns mit den anderen Genossenschaften in Freiham zu vernetzen, dort z.B. unser Konzept vorzustellen. Christian ist immer wieder im Kontakt zum Stadtteilmanagement in Freiham, Matthias kommuniziert am meisten in die Baugruppe. Prinzipiell unterst\u00fctzen wir uns aber \u00fcberall gegenseitig.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wie leicht oder schwierig ist die Kommunikation und Vermittlung in die Baugruppe hinein?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Benjamin: <\/strong>Man lernt aus den Fehlern. Wir sind mittlerweile sehr vorsichtig, was wir kommunizieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jeannine:<\/strong> Von uns angedacht war ja beispielsweise mal eine unterschiedliche Finanzierung der Stellpl\u00e4tze, aufgeschl\u00fcsselt nach Nutzerverhalten. Auf Dr\u00e4ngen der Baugruppe haben wir dann fr\u00fchzeitig unsere vorl\u00e4ufigen L\u00f6sungsans\u00e4tze kommuniziert. Anschlie\u00dfend war die \u201eHexenjagd\u201c auf uns er\u00f6ffnet. Solange noch nichts konkret ist, ist es ung\u00fcnstig, in die Baugruppe zu kommunizieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christian: <\/strong>Man muss auch sagen, dass trotz mehrfacher Aufforderungen an die Baugruppe zur Beteiligung wir nach wie vor nahezu in der Besetzung sind, in der wir den AK gestartet haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Benjamin:<\/strong> Wir haben in der Vergangenheit auch schon Workshops durchgef\u00fchrt, aufgeschl\u00fcsselt nach voraussichtlichem Nutzungsverhalten der Bewohner. Unser Aufwand hierf\u00fcr war sehr gro\u00df, die Beteiligung leider sehr gering.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das ist ein Ph\u00e4nomen, welches sich an mehreren Stellen in der Genossenschaft beobachten l\u00e4sst. Neben einem engagierten Teil der Bewohnerschaft, wie ihr es seid, gibt es auch relativ viele nicht wirklich Beteiligte oder wie seht ihr das?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Benjamin:<\/strong> Das ist ja auch ok. Aber man kann nicht erwarten, dass man \u00fcberall mitgestalten kann, ohne sich selbst mit Zeit und Engagement einzubringen.<\/p>\n\n\n\n<p>W<em>as ist eure Vision f\u00fcr Freiham rund um das Thema Mobilit\u00e4t?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>David:<\/strong> Dass wir einen stetig wachsenden Sharing-Anteil beobachten k\u00f6nnen. Weg vom Besitzen, hin zum Benutzen &#8211; eine flexiblere Nutzung von Autos und Mobilit\u00e4t im Allgemeinen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Benjamin:<\/strong> Alle nutzen Sharing und wir bauen uns einen Beach-Volleyballplatz in die Tiefgarage anstatt der PKW-Stellpl\u00e4tze!<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein perfekter Abschlusssatz \u2013 vielen Dank f\u00fcr eure Zeit!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer jetzt Lust und Interesse hat, sich im AK Mobilit\u00e4t zu beteiligen, ist herzlich willkommen. Tragt euch einfach auf Confluence auf der Seite des AKs ein und\/oder kontaktiert eines der AK-Mitglieder direkt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/magazin-neu.progeno.de\/index.php\/redaktionsteam\/\">Grischa Pfeffer<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Blick in die Werkstatt des Arbeitskreises Mobilit\u00e4t Den Pl\u00e4nen der Landeshauptstadt M\u00fcnchen zufolge wird&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":3583,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[6],"tags":[217,160,91,17,54],"class_list":["post-3582","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wissens-und-lebenswert","tag-ak-mobilitaet","tag-ausgabe-3","tag-fam","tag-freiham","tag-mobilitaet"],"acf":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20190830_162900-scaled.jpg?fit=2560%2C1920&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3582","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3582"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3582\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3989,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3582\/revisions\/3989"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3583"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3582"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3582"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3582"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}