{"id":4451,"date":"2022-04-29T00:19:00","date_gmt":"2022-04-28T22:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/magazin.progeno.de\/?p=4451"},"modified":"2022-10-25T15:32:23","modified_gmt":"2022-10-25T13:32:23","slug":"artikel-oksana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/2022\/04\/29\/artikel-oksana\/","title":{"rendered":"&#8222;Geht nicht, gibt&#8217;s nicht&#8220; bei Oksana"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong>P<strong>ortr\u00e4t einer Macherin!<\/strong><\/strong><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong><strong><strong>Mit eisernem Willen hat sich die geb\u00fcrtige Ukrainerin Oksana ihr Leben in Deutschland <\/strong>aufgebaut<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ein sonniger, fast sommerlicher M\u00e4rz-Sonntag, als mich Oksana Scholz zum Interview auf unserem Balkon besucht. Die V\u00f6gel zwitschern, rund um den Sandkasten im Hof herrscht fr\u00f6hlicher Rummel, und sogar den Sonnenschirm muss ich schon aufspannen. Nichts an diesem Tag k\u00f6nnte weiter weg von dem sein, was in Oksanas alter Heimat, der Ukraine passiert. Es ist das Wochenende, an dem die Debatte \u00fcber die Flugverbotszone hochkocht. Die Rolle der NATO, die Rolle der EU, die Rolle Deutschlands. Und irgendwo da unten im Hofget\u00fcmmel &#8211; da spielen Oksanas zwei kleine Nichten. So ein sch\u00f6nes, unbek\u00fcmmertes Leben, das hatten die Kleinen bis vor kurzem auch in der Ukraine &#8211; bis zu ihrer Flucht. Doch diese Geschichte zu erz\u00e4hlen, dazu sind sie noch nicht bereit. Und so disponiere ich kurzerhand um &#8211; und versuche die von ihrer Tante Oksana, unserer umtriebigen und fr\u00f6hlichen Nachbarin, zu erz\u00e4hlen. Und diese Geschichte, die ist so spannend &#8211; und eigentlich auch so lang, dass sie nicht in die zwei Tassen Kaffee passt, die vor uns stehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"487\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Scholz-1-1024x683.jpg?resize=730%2C487&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-4461\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Scholz-1-scaled.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Scholz-1-scaled.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Scholz-1-scaled.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Scholz-1-scaled.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Scholz-1-scaled.jpg?resize=2048%2C1366&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Scholz-1-scaled.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Scholz-1-scaled.jpg?w=2190&amp;ssl=1 2190w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption><em>Oksana an ihrem Lieblingsort, dem Garten <\/em>(Bild: Mariana Serdynska)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Reisen Reisen Reisen&#8220; &#8211; vom unb\u00e4ndigen Freiheitsdrang<\/h3>\n\n\n\n<p>Mich interessiert brennend, warum Oksana vor 16 Jahren ihre Heimat verlassen hat. Ein Land, \u00fcber das ich mir, wie sicherlich viele, bis zum 24. Februar dieses Jahres nie &#8211; und wie sich jetzt zeigt &#8211; vielleicht zu wenige Gedanken gemacht habe. Allein die vielen unbekannten Ortsnamen: Kyiv, Charkiv, Mariupol &#8211; oder Lwiw, der Krieg hat uns geografisches Neuland betreten lassen. Oksana w\u00e4chst in Ivano-Frankivsk auf, unweit von Lwiw. In einem neunst\u00f6ckigen Hochhaus mit Innenhof. Sofort tauchen die Bilder von brennenden Hochh\u00e4usern in zerbombten ukrainischen St\u00e4dten in meinem Kopf auf. Ich zwinge mich, sie beiseite zu schieben. Sie entsprechen ja nicht Oksanas Kindheit, die sie mit ihren beiden Schwestern, Zwillingen, in einem b\u00fcrgerlichen, friedlichen Haushalt verbracht hat. Doch schon ganz fr\u00fch versp\u00fcrt sie den Wunsch rauszukommen, f\u00fchlt sich beengt und eingeschr\u00e4nkt in diesem post-sowjetischen Land. \u201eIch habe mich immer gefragt: Was hat mir die Ukraine gegeben? Meine Eltern, gro\u00dfe Familie, die Berge. Sonst nichts.\u201c Immerzu fehlt es Geld, nur zwei Urlaube kann sie \u00fcberhaupt mit ihrer Familie machen. Sie erk\u00e4mpft sich einen Studienplatz, doch die attraktive Hauptstadt ist ausgeschlossen, zu teuer das Studium, bei einer staatlichen Unterst\u00fctzung von nur f\u00fcnf Euro im Monat. Auch eine freie F\u00e4cherwahl ist nicht m\u00f6glich, und so bleibt als einzige M\u00f6glichkeit das Englisch-Studium in ihrer Heimatstadt. \u201eEigentlich wollte ich nur weg. Reisen, Reisen, Reisen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">M\u00fcnchen tief verschneit: &#8222;Liebe auf den ersten Blick&#8220; <\/h3>\n\n\n\n<p>Der Gedanke l\u00e4sst sie nicht mehr los und so nutzt sie 2004 w\u00e4hrend ihres Studiums die M\u00f6glichkeit \u00fcber die AIESEC-Demokratie Projekte zeitlich befristet nach Breslau zu gehen. In Polen bekommt sie eine Idee von Europa, ein Erweckungserlebnis muss das gewesen sein &#8211; ich sehe das Funkeln in Oksanas Augen, als sie von dieser intensiven, aber zu kurzen Zeit erz\u00e4hlt. Sie hat Gl\u00fcck, weil sich f\u00fcr ein weiteres Projekt niemand bewirbt, kann sie ein zweites Mal an dem Programm teilnehmen. Danach wieder dunkle Perspektivlosigkeit, R\u00fcckkehr in die Ukraine, Hoffnungslosigkeit. Doch Oksana gibt nicht auf, recherchiert, welche M\u00f6glichkeiten sie hat, wieder in Europa Fu\u00df zu fassen. Die einzige Chance: Ein Au Pair-Aufenthalt in \u00d6sterreich. Keine leichte Zeit, sie arbeitet f\u00fcr eine Familie in einem kleinen Ort, bekommt kaum Geld, hat kein Auto, Freizeit nur am Wochenende. An einem dieser Wochenenden reist sie nach M\u00fcnchen. Es ist eines, an dem der M\u00e4rz zeigt, wie er auch sein kann, wenn er nicht so ist wie an diesem Sonntag auf dem Balkon. Mit meterhohem Schnee auf den Autod\u00e4chern. Mit der U-Bahn f\u00e4hrt sie in die Stadt, und als sie am Marienplatz aussteigt, so erinnert sich Oksana, f\u00fchlt sie \u201eLiebe auf den ersten Blick\u201c, von nun an besessen von dem Gedanken, wie sie hier nur bleiben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufenthalte mit &#8222;Verfallsdatum&#8220;: vom Kampf ums Bleiben<\/h3>\n\n\n\n<p>Wieder recherchiert sie. Die Eintrittskarte diesmal: Ein Freiwilliges \u00d6kologisches Jahr. Sie heuert bei Green City M\u00fcnchen e.V. an. und mitorganisiert fortan \u00f6kologische Events, u.a. Aktionen beim Street Life Festival oder Blade Night. \u201eDas war die beste Zeit meines Lebens\u201c, erinnert sie sich an eine Zeit voller Freiheit, Idealismus und Aufbruch. Sie wohnt zur Untermiete in Neuperlach, verdient sich etwas hinzu mit Russisch-Unterricht. Doch auch diese Zeit hat wieder ein Verfallsdatum, und Oksana muss sich wieder neu orientieren, um bleiben zu k\u00f6nnen. Sie bewirbt sich f\u00fcr einen Studienplatz, f\u00fcr den sie ihre Deutschkenntnisse perfektionieren muss, arbeitet tags\u00fcber, lernt abends. \u201eIch erinnere mich, dass ich in dieser Zeit nur eine Stunde Freizeit pro Tag hatte, da bin ich laufen gegangen, ansonsten habe ich nur gearbeitet, gelernt, gelernt.\u201c Um \u00fcberhaupt bleiben zu d\u00fcrfen, muss sie 7.000 Euro Kaution zusammenleihen, unvorstellbar viel Geld f\u00fcr sie. Mit Dankbarkeit erinnert sie sich an die Hilfsbereitschaft, die ihr schlie\u00dflich von 2012 bis 2017 das Studium der Sozialen Arbeit an der Katholischen Stiftungsfachhochschule erm\u00f6glicht, arbeitet als Nachtdienstfrau in einer Zufluchstelle f\u00fcr minderj\u00e4hrige M\u00e4dchen bei IMMA.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unterschiedlich und doch seelenverwandt: Daniel und Oksana<\/h3>\n\n\n\n<p>Und das Schicksal meint es weiter gut mit ihr: Oksana lernt Daniel Scholz kennen, die beiden heiraten, ziehen in eine kleine Wohnung, 2011 kommt Sohn Paul mitten im Studium auf die Welt. Als die Tochter Lina zwei Jahre sp\u00e4ter auf die Welt kommt, beginnt die Suche nach einer gr\u00f6\u00dferen, bezahlbaren Wohnung. Oksana st\u00f6\u00dft auf Informationen zum Prinz-Eugen-Park, sie ist fasziniert vom Genossenschaftskonzept. Tats\u00e4chlich aber ist es die misslungene Bewerbung des zust\u00e4ndigen Architekten f\u00fcr ein anderes Projekt mit dem M\u00fcnchen Modell, die sie mit der Progeno in Kontakt bringt. Damals besteht die Genossenschaft erst aus zw\u00f6lf Mitgliedern, Oksana tritt bei, Daniels Vater unterst\u00fctzt die junge Familie finanziell. \u201eIch wollte es unbedingt probieren,\u201c erinnert sie sich an ihre leidenschaftliche Experimentierfreudigkeit. Eine Eigenschaft, die inzwischen alle Nachbarinnen und Nachbarn bei Oksana kennengelernt haben. Sie ist eine Macherin, eine Innovatorin, manchmal ungeduldig, aber immer \u00fcberzeugt von der guten Sache &#8211; und das ist ansteckend. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"487\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksanas-Familie-1024x683.jpg?resize=730%2C487&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-4456\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksanas-Familie-scaled.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksanas-Familie-scaled.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksanas-Familie-scaled.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksanas-Familie-scaled.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksanas-Familie-scaled.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksanas-Familie-scaled.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksanas-Familie-scaled.jpg?w=2190&amp;ssl=1 2190w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption><em>Oksana mit ihrem Mann, den Kindern Paul und Lina und ihrer aus der Ukraine gefl\u00fcchteten Schwester und deren Kindern<\/em> (Bild: Mariana Serdynska)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein Leben f\u00fcr Nachhaltigkeit und \u00d6kologie<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich ist Oksana ein \u00f6kologisches Gewissen: Imkern aus Leidenschaft, ihr Einsatz f\u00fcr die Experimentierfl\u00e4che im Garten, Nachhaltigkeit \u00fcber die \u201eCircular Society\u201c, die nicht immer vergn\u00fcgungssteuerpflichtige Pflege unseres \u201eVerschenkregal\u201c im M\u00fcllh\u00e4usl, freiwillige Praktika wie zuletzt bei einem Winzer. \u201eIch brenne f\u00fcr Nachhaltigkeit. In der Ukraine hatten wir nicht viel, aber immer Gas und \u00d6l! Billig! Wir haben uns nie Gedanken \u00fcber Energieverschwendung gemacht\u2026 das ist hier ganz anders!\u201c sagt sie. Und f\u00fcr ein gutes nachbarschaftliches Klima sorgen Oksana regelm\u00e4\u00dfige Initiativen, eine Feuerschale zu Ferienbeginn anzuz\u00fcnden: Inzwischen schon eine richtige, liebgesch\u00e4tzte Tradition.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-medium is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-id=\"4458\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Klima-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-4458\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Klima.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Klima.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Klima.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Klima.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Klima.jpg?w=2016&amp;ssl=1 2016w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Oksana-Klima.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-medium\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"548\" data-id=\"4468\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Feuerschale2-1024x768.jpg?resize=730%2C548&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-4468\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Feuerschale2-scaled.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Feuerschale2-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Feuerschale2-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Feuerschale2-scaled.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Feuerschale2-scaled.jpg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Feuerschale2-scaled.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Feuerschale2-scaled.jpg?w=2190&amp;ssl=1 2190w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption>Bild: Silvia Renauer<\/figcaption><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption\"><em>Oksana setzt sich f\u00fcr ein gut<\/em>e<em>s Klima ein: \u00d6kologisch wie nachbarschaftlich!<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Verlauf unseres Gespr\u00e4chs wird mir klar. Die Gefahr, dass es Oksana jemals langweilig wird, besteht sicher nicht! Kurzfristig schon allein deshalb nicht, weil sie sich um ihre Schwestern und andere Gefl\u00fcchtete k\u00fcmmert. Und auch langfristige berufliche Sicherheit besteht noch immer nicht: Ihr Job im Sozialreferat als \u201eBeraterin der Servicestelle zur Erschlie\u00dfung ausl\u00e4ndischer Qualifikationen\u201c ist nur befristet, wenn auch dort die Themen nicht ausgehen werden auf absehbare Zeit: Mit den vielen Fachkr\u00e4ften aus der Ukraine, Lehrerinnen, \u00c4rztinnen, die aus diversen b\u00fcrokratischen Gr\u00fcnden nicht arbeiten k\u00f6nnen. Was sie sich w\u00fcnscht f\u00fcr all die Gefl\u00fcchteten: \u201eIch m\u00f6chte ihnen mitgeben, das Beste aus ihrer Zeit hier herauszuholen.\u201c Oksana hat das immer getan. Und ist l\u00e4ngst angekommen in Deutschland &#8211; am Ziel aber sicher noch lange nicht!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/magazin-neu.progeno.de\/index.php\/redaktionsteam\/\">Silvia Renauer<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Portr\u00e4t einer Macherin! 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