{"id":5180,"date":"2022-11-03T00:26:00","date_gmt":"2022-11-02T22:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/magazin.progeno.de\/?p=5180"},"modified":"2022-11-03T13:50:22","modified_gmt":"2022-11-03T11:50:22","slug":"unser-sonnenstromwald-waechst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/2022\/11\/03\/unser-sonnenstromwald-waechst\/","title":{"rendered":"Unser Sonnenstromwald w\u00e4chst"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Progeno Energiewende<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Benno Schindler, zuk\u00fcnftiger Freiham-Bewohner, bringt uns auf den neuesten Stand unserer Photovoltaik-Anlagen und zeigt Handlungsspielr\u00e4ume zur besseren Auslastung auf<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">Zusammenfassung:<\/span> Seit diesem Jahr produziert die Progeno auf Ihren D\u00e4chern Strom. Damit gehen wir einen wesentlichen Schritt in Richtung der nachhalten Versorgung unserer Geb\u00e4ude und Bewohner mit Energie. Langfristig wollen wir unseren steigende Energiebedarf im wesentlichen dann decken, wenn wir ihn selbst erzeugen k\u00f6nnen. Um das zu erreichen, analysieren wir unserer Erzeugung und Verbr\u00e4uche ganz genau. In diesem Artikel k\u00f6nnt ihr lesen, was wir bereits geschafft haben und was wir in den n\u00e4chsten Monaten noch vor haben, um unseren Teil der Energiewende umzusetzen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Energiewende? Wohin wenden wir denn? Seit der Inbetriebnahme der Sonnenstromanlage auf den Geb\u00e4uden im Prinz Eugen Park sind wir mitten drin. Unsere Vision zahlt sich voll aus. W\u00e4hrend die Politik in Deutschland gewaltig steuert, um das, was wir vormachen, in der Breite umzusetzen, sind wir mitten drin!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"487\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/III-1-1024x683.jpg?resize=730%2C487&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-5070\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Blick auf unsere Anlage auf Haus A im Prinz-Eugen-Park <\/em>(Foto: Mariana Serdynska)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Seit Juni haben wir durch die Produktion von 55 Megawattstunden Strom im PEP 25 Tonnen CO2 eingespart, das entspricht ungef\u00e4hr der Lebenzeit CO2 Speicherung von 750 B\u00e4umen. Wie viel Wald ist das? Das entspricht ungef\u00e4hr zwei Drittel eines Fussballfeldes. Wird das Feld in diesem Jahr noch voll? Wahrscheinlich mit der Produktion aus dem PEP nicht ganz, aber mit Hilfe der Anlage des Bau-anschnittes 4 in Freiham schaffen wir es ganz bestimmt. In 2023 erwarten wir dann pro Jahr Wald-produktion \u00fcber vier bis f\u00fcnf Fussballfelder.<\/p>\n\n\n\n<p>Elektrisch bilanziell sieht das im PEP wie folgt aus:<br>Pro Monat produzieren wir rechnerisch durchschnittlich pro Stunde zwischen 21 Kilowattstunden im Juli und knapp 7 Kilowattstunden im Oktober. Bis zum Ende des Jahres wird die Produktion aufgrund der zu erwartenden Sonnenstunden zum Oktoberniveau noch einmal um 60 &#8211; 70% zur\u00fcckgehen, bis dann im Februar wieder das Oktoberniveau erreicht sein wird. Bilanziell werden wir dann zwischen April und September energieautark sein. Hier ein tats\u00e4chlicher Ausschnitt unserer PEP Energiebilanz:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"334\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-1024x469.png?resize=730%2C334&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-5181\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image.png?resize=1024%2C469&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image.png?resize=300%2C137&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image.png?resize=768%2C352&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image.png?resize=1536%2C703&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image.png?w=1778&amp;ssl=1 1778w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image.png?w=1460&amp;ssl=1 1460w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"715\" height=\"136\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-1.png?resize=715%2C136&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-5182\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-1.png?w=715&amp;ssl=1 715w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-1.png?resize=300%2C57&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 715px) 100vw, 715px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir haben gerade gesagt, wir sind bilanziell autark. Das hei\u00dft, wir produzieren in einem Monat genau so viel Strom wie wir verbrauchen, nur nicht im richtigen Moment. Was wir nicht nutzen, speisen wir ins Netz ein, und was wir nicht im richtigen Moment produzieren, beziehen wir aus dem Netz.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6kologisch und \u00d6konomisch entspricht das aber noch nicht unserem Zielbild. Im Zielbild wollen wir nicht nur bilanziell, sondern auch reell unseren eigenen Strom erzeugen und gleihzeitig nutzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nochmal zur\u00fcck zu unserem Wald: Der Wald w\u00e4chst &#8211; was kommt jetzt? <\/h3>\n\n\n\n<p>Um unserem Progeno Energie-Autarkie n\u00e4her zu kommen, versuchen wir unseren Verbrauch zu optimieren. Ganz einfach gesagt so: Den meisten Strom wollen wir also dann verbrauchen, wenn wir ihn selbst aus der Sonne erzeugen. Dazu dieses Bild:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"376\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-2-1024x527.png?resize=730%2C376&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-5183\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-2.png?resize=1024%2C527&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-2.png?resize=300%2C154&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-2.png?resize=768%2C395&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-2.png?w=1524&amp;ssl=1 1524w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-2.png?w=1460&amp;ssl=1 1460w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die orangene Kurve stellt unseren Stromeinkauf aus dem Netz dar; wir nennen das hier: Import. Die lilane Kurve stellt unseren Stromverkauf an das Netz dar; hier: Export.<br>Die dunkelblaue Kurve ist unser durchschnittlicher Verbrauch \u00fcber den Tag. Der Verbrauch sieht in weiten Bereichen schon ziemlich ideal aus f\u00fcr die Deckung durch unseren eigenen Sonnenstrom (hellblaue Kurve). Zur Optimierung auf Sonnenstrom-Nutzung w\u00e4re es jetzt hilfreich, die dunkelblaue Kurve des Verbrauches in Richtung der hellblauen Kurve der Erzeugung zu verschieben. <br>Wie geht das? Wir haben im Moment drei Peaks (Spitzenwerte): #1 am Mittag, dort verbrauchen wir im PEP ca. 500 Watt pro Wohnung \u2013 der st\u00f6rt uns nicht, dort ist auch unsere eigene Erzeugung am h\u00f6chsten: Peak #2 mit 530 Watt pro Wohnung liegt zwischen 18 Uhr und 19 Uhr. Diesen Peak m\u00fcssen wir besser verstehen, um ihn zu optimieren. Im Vergleich zum Ruheverbrauch in der Nacht um 3 Uhr von 85 Watt pro Stunde und Wohnung liegt der Abendpeak zwischen 18 Uhr und 19 Uhr 6x h\u00f6her. Alles, was in dieser in der Regel sonnenarmen Zeit an Gro\u00dfverbrauchern anspringt, trifft unsere Autarkie. \u00d6kologisch w\u00e4re eine Verlegung dieser Verbr\u00e4uche in die Zeit zwischen 9 Uhr und 15 Uhr sinnvoll. Peak #3 ist kaum zu sehen; dieser liegt zwischen 7 Uhr und 8 Uhr am Morgen. Im Sommer ist das erzeugungstechnisch kein Problem. Im Winter w\u00e4re es auch f\u00fcr diesen Peak super, verschiebbare Verbr\u00e4uche in die Zeit zwischen 9 Uhr und 15 Uhr zu verlegen.<\/p>\n\n\n\n<p>All diese Peaks seht ihr hier unten noch einmal als zusammengefasste Verbr\u00e4uche zwischen Juli und Oktober 2022 in den jeweiligen Stunden des Tages. Die Peaks #1- #3 sind hier gut zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"155\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-3-1024x217.png?resize=730%2C155&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-5184\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-3.png?resize=1024%2C217&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-3.png?resize=300%2C64&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-3.png?resize=768%2C163&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-3.png?w=1501&amp;ssl=1 1501w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie geht&#8217;s weiter mit der Energie-Autarkie der Progeno?<br>Im Moment experimentieren wir mit den Neuanlagen in Freiham. Dort sind bereits smarte Z\u00e4hler verbaut, die Verbr\u00e4uche 15 Minuten-genau abrechnen k\u00f6nnen. Was wir dort lernen, k\u00f6nnen wir sp\u00e4ter nach Aufr\u00fcstung der Z\u00e4hler auch auf die Anlage im PEP \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die n\u00e4chsten Schritte :<\/h3>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Schritt 1 &#8211; Neuanlagen in Freiham an das Netz anschlie\u00dfen:<\/span><br>Die Anlagen vom WA9 in Freiham sollen bis Dezember ans Netz, alle Komponenten sind im Moment im Zeitplan. Das ZDF hat einen Film \u00fcber die Inbetriebnahme und das Konzept unserer Solaranlage gedreht. Wir erwarten eine Ausstrahlung noch im Oktober.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Schritt 2 &#8211; Verbrauch und Erzeugung sichtbar machen:<\/span><br>a) Die Discovergy Smart Meter Wohnungsz\u00e4hler (das sind intelligente Stromz\u00e4hler) in Freiham in WA4 sollten zum Ende Oktober online gehen. Zu diesem Zeitpunkt sind auch bereits zus\u00e4tzliche Batterie- und Erzeugungsz\u00e4hler vor Ort verbaut, die in die Discovergy App integriert werden, so dass alle Bewohner den Stromverbrauch und die Erzeugung ihres Hauses und ihrer Wohnung in der App ablesen k\u00f6nnen.<br>b) W\u00e4hrend in der Discovergy App Verbrauch und Erzeugung in Echtzeit f\u00fcr jede Wohnung individuell auf Mobilger\u00e4ten eingesehen werden k\u00f6nnen, verfolgen wir eine weitere Strategie f\u00fcr die Anzeige in \u00f6ffentlichen R\u00e4umen mit hohem Verbrauch: Die visuelle Signalisierung von Sonnenstrom durch Lichtb\u00e4nder. Eine Farbkodierung soll dort die Verf\u00fcgbarkeit von Sonnenstrom zum Beispiel im Waschsalon anzeigen. Die L\u00f6sung wurde bereits erfolgreich simuliert.<br>c) Der Datenlogger (prozessorgesteuerte Speichereinheit f\u00fcr Daten) der Solarstrom-Wechselrichter (elektrisches Ger\u00e4t, das Gleichspannung in Wechselspannung umwandelt) in WA4 wird im Oktober zum Monitoring (\u00dcberwachung) ans Internet angeschlossen und zeigt dann den Verbrauch des Hauses und die Erzeugung der Anlage. Das System des chinesischen Herstellers Huawei funktioniert \u00e4hnlich dem System, welches bereits im PEP verbaut ist. <\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Schritt 3 &#8211;  Energie speichern:<\/span><br>Beide Batteriesysteme f\u00fcr WA4 und WA9 in Freiham sollen noch im Q4 2022 geliefert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Schritt 4 \u2013 Erzeugungsparallelen Verbrauch f\u00f6rdern:<\/span><br>W\u00e4hrend wir in Freiham in 2023 Sonnenstrom-Direktverbr\u00e4uche projekthaft f\u00f6rdern werden,  arbeiten wir bereits an der finalen L\u00f6sung eines Split-Tarifs. Dieser Split-Tarif wird f\u00fcr 2024 den Sonnen- und Batterie \/ Netzstrom getrennt abrechnen. Der Sonnenstrom ist dabei wesentlich g\u00fcnstiger als der Batterie- und Netzstrom.<br>Der Split-Tarif wird vom Hersteller der Messsoftware sowie vom Z\u00e4hler-Anbieter im Testmodus bereits ab Mitte 2023 verf\u00fcgbar sein. Zu diesem Zeitpunkt werden der Sonnentarif und der Batterietarif nominell noch zum gleichen Preis abgerechnet. Die Progeno \u00fcbernimmt bis dahin die F\u00f6rderung des Sonnenstroms aus einem Nachhaltigkeitsbudget. Ab 2024 werden dann tats\u00e4chlich getrennte Preise f\u00fcr Sonnen- und Batteriestrom von Isarwatt berechnet. Die Berechnung erfolgt dabei entsprechend der Erzeugung in einem 15 Minuten-Intervall. Beispiel: Wird der gesamte Hausverbrauch innerhalb der 15 Minuten des Betrachtungszeitraum zu 20 % von Netzstrom gedeckt und zu 80 % von Solarstrom, erscheint in der Stromrechnung f\u00fcr diesen Zeitpunkt 20 % des Verbrauchs zum Preis von Batterie-\/Netz Strom und 80 % zum Preis von Sonnenstrom.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die Fahrzeugladung wird in mittlerer Zukunft ein wesentlicher Teil unseres Gesamtstromverbrauches werden. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Schritt 5 \u2013 Komplette Autarkie untersuchen:<\/span><br>Eine komplette Netzautarkie ist angesichts der zu bevorstehenden Versorgungsengp\u00e4sse eine viel diskutierte Idee. Stand heute ist: Die Autarkie-Voraussetzungen k\u00f6nnen mit der aktuellen Technik In PEP und FAM vorerst nicht erf\u00fcllt werden; daf\u00fcr ist eine weitere Investion erforderlich. Zumindest die Batterie-wechselrichter k\u00f6nnen heute keine Netzautarkie. Die Stromverteilung m\u00fcsste auf ein Notstrom-verteilsystem umgebaut werden. Das ist im Moment wirtschaftlich nicht sinnvoll.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Schritt 6 \u2013 Sonnenstromnutzung weiter f\u00f6rdern, um weitere Herausforderungen anzugehen:<\/span><br>a) Sonnengef\u00fchrte Fahrzeugladung: Die Fahrzeugladung wird in mittlerer Zukunft ein wesentlicher Teil unseres Gesamtstromverbrauches werden. Das ist gut so, denn Fahrzeuge habe riesige Batterien. Wenn  sie w\u00e4hrend der Sonnenstunden von Zeit zu Zeit in der Garage zum Laden stehen, k\u00f6nnen sie dynamische Verbraucher werden. Das hei\u00dft, sie laden genau dann, wenn unsere Spitzenproduktion heute zur Netzeinspeisung f\u00fchrt und laden genau so viel, dass wir genau nichts mehr exportieren. Wir rechnen innerhalb von f\u00fcnf Jahren mit 30 % am Gesamtverbrauch und sp\u00e4ter mit bis zu 50 % am Gesamtverbrauch f\u00fcr Elektrofahrzeuge. Das Konzept des dynamischen Ladens wird in Freiham WA4 und WA9 installiert und ist voraussichtlich noch im Q4\/2022 verf\u00fcgbar. F\u00fcr jeden privaten Ladeplatz kann dann definiert werden, ob das angeschlossene Fahrzeug mit Sonnenstrom, Netzstrom oder einer definierbaren Mindestmenge egal aus welcher Stromart geladen werden soll. <br>b) W\u00e4rme-Erzeugung: Langfristig werden die Kosten der W\u00e4rmeversorgung einen wesentlichen Teil unserer Nebenkosten betragen. Nichts ist also naheliegender, als die Grundlast der W\u00e4rme-Erzeugung selbst aufzubringen. Daf\u00fcr gibt es unterschiedliche Konzepte, die wir in den AK\u2019s besprechen werden. F\u00fcr FAM ist auf jeden Fall mit dem Split-Tarif die Grundlage der Abrechnung bereits in Plan.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Weitere Anlayse:<\/span><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"374\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-5-1024x524.png?resize=730%2C374&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-5702\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-5.png?resize=1024%2C524&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-5.png?resize=300%2C154&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-5.png?resize=768%2C393&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-5.png?w=1527&amp;ssl=1 1527w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-5.png?w=1460&amp;ssl=1 1460w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die kumulierten Verbr\u00e4uche \u00fcber die Wochentage unterscheiden sich um ca 20%. Der H\u00f6chstverbrauch findet am Montag statt, der geringste Verbrauch am Donnerstag.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/magazin-neu.progeno.de\/index.php\/redaktionsteam\/\">Benno Schindler<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Progeno Energiewende Benno Schindler, zuk\u00fcnftiger Freiham-Bewohner, bringt uns auf den neuesten Stand unserer Photovoltaik-Anlagen&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":5070,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[6],"tags":[363,389,390,91,35,387,388],"class_list":["post-5180","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wissens-und-lebenswert","tag-ausgabe-5","tag-autarkie","tag-energieverbrauch","tag-fam","tag-pep","tag-pv-anlage-2","tag-stromerzeugung"],"acf":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/III-1-scaled-e1667417931857.jpg?fit=1000%2C667&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5180"}],"version-history":[{"count":35,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5180\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5976,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5180\/revisions\/5976"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5070"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}