{"id":6142,"date":"2023-05-17T15:55:00","date_gmt":"2023-05-17T13:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/magazin.progeno.de\/?p=6142"},"modified":"2023-05-17T22:51:50","modified_gmt":"2023-05-17T20:51:50","slug":"entweder-gebe-ich-null-oder-100-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/2023\/05\/17\/entweder-gebe-ich-null-oder-100-prozent\/","title":{"rendered":"\u201eEntweder gebe ich null oder 100 Prozent!\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Musik ist fester Bestandteil von Claudia R\u00e9dais Leben, die im PEP Musikstunden gibt. Diese Leidenschaft f\u00fchrte sie auch nach M\u00fcnchen, wenngleich dort alles anders kam \u2026<strong> <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Claudia und ich wohnen im PEP T\u00fcr an T\u00fcr \u2013 buchst\u00e4blich. Wenn meine \u00e4ltere Tochter Florentine zum Klavierunterricht bei ihr geht, muss ich sie quasi nur zur T\u00fcr hinausschubsen. Wobei \u2013 Schubsen, das h\u00f6rt sich ja nach Zwang an! Und das w\u00e4re weit gefehlt. Denn meine Tochter liebt den Unterricht bei Claudia. Egal, wie m\u00fcde sie nach einem langen Kindergartentag ist \u2013 f\u00fcr Blockfl\u00f6te oder Klavier ist es ihr nie zu sp\u00e4t. Und: Bei ihrer Lehrerin scheint das nicht anders zu sein! Da muss es, um im Bild der Musik zu geben, einen Gleichklang zu geben, der mich neugierig machte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"543\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2023-05-07-22-29-15.jpg?resize=730%2C543&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-6321\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2023-05-07-22-29-15.jpg?w=967&amp;ssl=1 967w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2023-05-07-22-29-15.jpg?resize=300%2C223&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2023-05-07-22-29-15.jpg?resize=768%2C571&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Claudia Redai mit ihrem Mann Tibor und Sohn<\/em> (Foto: Claudia Redai)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Claudia wurde die Liebe zur Musik vor 40 Jahren in Ungarn praktisch in die Wiege gelegt \u2013 vielleicht von ihrer f\u00fcnf Jahre \u00e4lteren Schwester, einer hochtalentierten Klavierspielerin, der Claudia schon fr\u00fch \u00fcber die Schulter schaute beim \u00dcben. \u201eDie Musik ist wirklich so sch\u00f6n in mein Leben eingeflossen, ganz ungezwungen\u201c, erinnert sie sich. Sie erlebt die gro\u00dfe Schwester bei vielen Konzerten, Wettbewerben und Vorstellungen. Eine wichtige Rolle spielt ein gro\u00dfes Kulturzentrum in der Kleinstadt, S\u00e1rospatak in der sie damals leben. Schl\u00fcsselerlebnis damals: Ein Konzert, in dem alle m\u00f6glichen Instrumente zum Einsatz kommen, und ihre Mutter sie fragt, welches ihr am besten gef\u00e4llt, welches sie selbst erlernen m\u00f6chte. Vielleicht Querfl\u00f6te? \u201eUnd ich habe zu allen Instrumenten gesagt: Nein, nein, nein. Ich war so fest entschlossen: Klavier, Klavier, Klavier.\u201c Und so kommt es, Claudia beginnt Klavier zu spielen, kommt in die Musikschule des Musikkindergartens, fr\u00fcher als \u00fcblich. Einen bleibenden Eindruck hinterl\u00e4sst der Direktor, der auf spielerische Art und Weise die musikalische Fr\u00fcherziehung macht, Kreist\u00e4nze und Ballspiele sind auch Bestandteil des Unterrichts. Claudia macht schnell Fortschritte, \u00fcbt ohne M\u00fche und nimmt an Wettbewerben teil. Immer auch im Windschatten der erfolgreichen gro\u00dfen Schwester, die vielleicht eine Art Wegbereiterin war. Als Claudia zw\u00f6lf ist, zieht die Familie nach Budapest, und sie geht ans B\u00e9la Bart\u00f3k Konservatorium f\u00fcr Musik. Im letzten Schuljahr des Konservatoriums wechselt sie zum Cembalo, einem Instrument, bei dem sie ins Schw\u00e4rmen ger\u00e4t: \u201eEs ist ein bisschen femininer ein bisschen empfindlicher, wie f\u00fcr meine Seele.\u201c In Budapest lernt sie auch noch Querfl\u00f6te, macht aber intensiv Klavierbegleitung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"451\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2023-05-07-22-26-16-1024x632.jpg?resize=730%2C451&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-6318\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2023-05-07-22-26-16.jpg?resize=1024%2C632&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2023-05-07-22-26-16.jpg?resize=300%2C185&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2023-05-07-22-26-16.jpg?resize=768%2C474&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2023-05-07-22-26-16.jpg?resize=1536%2C949&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2023-05-07-22-26-16.jpg?w=1799&amp;ssl=1 1799w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2023-05-07-22-26-16.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Claudia beim Abschlusskonzert 2006 in Budapest<\/em> (Foto: Claudia Redai)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Von Ungarn nach Deutschland<\/h3>\n\n\n\n<p>2006 der Abschluss an der Franz Liszt Universit\u00e4t f\u00fcr Musikkunst \u2013 und ein ganz neues Kapitel. Die Liebe tritt in ihr Leben: Ihr sp\u00e4terer Mann Tibor. Die Musik r\u00fcckt in den Hintergrund, beide wollen zusammen ziehen, ihr Schwiegervater mahnt zur Vorsicht: Die Liebe k\u00f6nnte vergehen, ob sie sich wirklich so ins Leben st\u00fcrzen wolle \u2026 Doch Claudias und Tibors Entschluss steht fest. Sie gehen nach Landshut. Voller Hoffnung, schlie\u00dflich gibt es dort auch eine Musikschule. Doch die Ern\u00fcchterung folgt auf den Fu\u00df. Die Schule hat keinen Bedarf an einer Klavierlehrerin, ist gut best\u00fcckt mit frischen Absolventen. Und so beginnt Claudia sich in M\u00fcnchen zu bewerben \u2013 und erlebt wieder eine Entt\u00e4uschung. Sie merkt, da  muss man sich mit den richtigen Leuten vernetzen oder die Ellenbogen ausfahren. Beides nicht ihr Ding. \u201eDas habe ich alles nicht so drauf gehabt, weil ich einfach wie auf dem Boden anfangen wollte zu keimen und zu wachsen.\u201c Und weil Pl\u00e4ne machen und Entscheidungen treffen ohnehin nie ihr Ding waren, hatte sich in der Vergangenheit doch immer alles irgendwie gef\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"128\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/16eb77de-2498-4f26-9ebd-8df7c08885aa-1024x179.jpg?resize=730%2C128&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-6489\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/16eb77de-2498-4f26-9ebd-8df7c08885aa.jpg?resize=1024%2C179&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/16eb77de-2498-4f26-9ebd-8df7c08885aa.jpg?resize=300%2C52&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/16eb77de-2498-4f26-9ebd-8df7c08885aa.jpg?resize=768%2C134&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/16eb77de-2498-4f26-9ebd-8df7c08885aa.jpg?resize=1536%2C268&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/16eb77de-2498-4f26-9ebd-8df7c08885aa.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/16eb77de-2498-4f26-9ebd-8df7c08885aa.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Ein Motto, das sich durch Claudias Leben zieht<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201eEs kommt immer auch ein Bergteil\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Absagen aus M\u00fcnchen, damals \u201eein Schlag ins Gesicht\u201c, erinnert sie sich an die bittere Zeit. Auch f\u00fchlt sie sich noch nicht sicher genug in der deutschen Sprache. \u201eIch bin leider Perfektionistin und wollte auch so lange nie Deutsch sprechen, solange ich nicht wirklich die Grammatik einigerma\u00dfen beherrsche.\u201c Nach 23 Jahren ohne Plan, ohne gro\u00dfes Nachdenken \u201eauf einmal zack, wie ein Cut. Es ist zu Ende, und das kann ich bis heute nicht verarbeiten.\u201c Sie wendet sich abrupt von der Musik-Karriere ab und beginnt eine Job als Austr\u00e4gerin bei der City Post Landshut auf 400\u20ac Basis. Der erste Winter ist kalt, dazu kommt die Entt\u00e4uschung der Mutter, die sich nach all den Jahren f\u00fcr die Musik auch etwas anderes erhofft hatte. Doch sie h\u00e4lt weiter zu ihr, und im Nachhinein betrachtet findet Claudia: \u201eEs kommt immer auch ein Bergteil. Gute Zeiten, schlechte Zeiten.\u201c <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/ad2225ce-2e11-40f5-92ec-43a65e54c9f8.jpg?resize=730%2C973&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-6486\" width=\"730\" height=\"973\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/ad2225ce-2e11-40f5-92ec-43a65e54c9f8.jpg?w=480&amp;ssl=1 480w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/ad2225ce-2e11-40f5-92ec-43a65e54c9f8.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Eines von Claudias Lieblingszitaten \u2013 von Joachim-Ernst Berendt<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Und der Postjob bleibt nur eine Episode. Sie beginnt mit Mitte 20 eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten, eine harte Schule mit all dem deutschen Spezial-Vokabular, schafft diese in nur zwei statt der \u00fcblichen drei Jahre und beginnt in einer Hausarztpraxis zu arbeiten. Die \u00c4rztin nimmt ihren Ehrgeiz war und ermuntert sie, Medizin zu studieren, doch Claudia  hat nur das Fachabitur. Nochmal das Abitur nachzuholen, Physik, Chemie, Mathe, das konnte und wollte sie nicht mit ihrem Leben  vereinbaren, auch wenn es sie gereizt h\u00e4tte. Stattdessen startet sie eine weitere Ausbildung als Fachkosmetikerin, Fu\u00dfpflegerin und Visagistin, jobbt als Arzthelferin &#8211; und findet dort unerwartet wieder Anschluss an die Musik. Denn ihre Chefin bittet sie um Klavierunterricht f\u00fcr die ganze Familie. Claudia l\u00e4sst sich darauf ein, obwohl es alte Wunden aufrei\u00dft. \u201eIch habe eine DVD von meinem Abschlusskonzert, die ich nicht angeschaut habe in den letzten 17 Jahren. Nein, ich kann das nicht.\u201c Sie meldet ein Kleingewerbe an \u2013 und schon bald wieder ab \u2013 denn ihr Sohn Benett k\u00fcndigt sich an. Und Claudia beschlie\u00dft, ganz einfach Mutter zu sein. \u201eIch bin eigentlich ein Mensch der Gegens\u00e4tze oder Extreme. Entweder gebe ich null oder ich gebe 100 Prozent. Es gibt nichts dazwischen. Und so war ich erst mal Mutter. Zu 100 Prozent.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"548\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2022-12-04-21-29-36-1-1024x768.jpg?resize=730%2C548&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-6485\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2022-12-04-21-29-36-1.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2022-12-04-21-29-36-1.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2022-12-04-21-29-36-1.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2022-12-04-21-29-36-1.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2022-12-04-21-29-36-1.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PHOTO-2022-12-04-21-29-36-1.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Musikalisches Quartett bei der Nikolausfeier 2022, Claudia mit ihrer Sch\u00fclerin Florentine Renauer <\/em>(Foto: Silvia Renauer)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sonaten statt Smalltalk \u2013 der Weg in die Genossenschaft<\/h3>\n\n\n\n<p>In dieser Zeit, in der die junge Familie in Sendling lebt, ist es vor allem ihr Mann Tibor, ein kontaktfreudiger Mensch, der die F\u00fchler nach drau\u00dfen ausstreckt. \u201eIch mag keinen Smalltalk. Also, man muss schon einen Grund haben, dass man sich unterh\u00e4lt\u201c, gibt Claudia freim\u00fctig zu. Und so ist er es, der den Erstkontakt zur Progeno herstellt. Er kannte \u00e4hnliche Wohnformen aus seiner Vergangenheit und \u00fcberzeugt Claudia mit der Hoffnung, \u201edass wir nicht nur irgendein Mieter oder jemand in v\u00f6llig fremder Umgebung sind, sondern man vielleicht ein Mietspracherecht oder einfach ein Gef\u00fchl von Wir hat.\u201c Eine Hoffnung, die aufging. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_5190-1-e1684265958497-936x1024.jpg?resize=702%2C768&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-6319\" width=\"702\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_5190-1-e1684265958497.jpg?resize=936%2C1024&amp;ssl=1 936w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_5190-1-e1684265958497.jpg?resize=274%2C300&amp;ssl=1 274w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_5190-1-e1684265958497.jpg?resize=768%2C840&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_5190-1-e1684265958497.jpg?w=1130&amp;ssl=1 1130w\" sizes=\"auto, (max-width: 702px) 100vw, 702px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u201e<em>Hochkonzentriert und motiviert: Florentine in Claudias Klavierunterricht\u201c<\/em> (Foto: Silvia Renauer)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>L\u00e4ngst sind Claudia und ihre Familie angekommen in unserer Gemeinschaft \u2013 und der musikalische Samen ges\u00e4t. Sieben Kinder unterrichtet Claudia aktuell \u2013 und dem Nikolaus-Konzert vom Dezember 2022 <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/magazin-neu.progeno.de\/index.php\/2023\/05\/06\/niklaus-war-ein-guter-mann\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"magazin.progeno.de\/index.php\/2023\/05\/06\/niklaus-war-ein-guter-mann\/\" target=\"_blank\">(hier kann man den Artikel dazu lesen)<\/a> werden sicherlich noch viele folgen \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/magazin-neu.progeno.de\/index.php\/redaktionsteam\/\">Silvia Renauer<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Musik ist fester Bestandteil von Claudia R\u00e9dais Leben, die im PEP Musikstunden gibt. 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