{"id":7452,"date":"2023-11-21T12:00:00","date_gmt":"2023-11-21T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/magazin.progeno.de\/?p=7452"},"modified":"2023-11-23T16:08:15","modified_gmt":"2023-11-23T14:08:15","slug":"buergermeister-fuer-ein-wochenende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/2023\/11\/21\/buergermeister-fuer-ein-wochenende\/","title":{"rendered":"B\u00fcrgermeister f\u00fcr ein Wochenende"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber den Stellenwert des Handwerks in der Gesellschaft<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Claudius Wolfrum aus dem Prinz-Eugen-Park hat einmal im Jahr im Juni seinen gro\u00dfen Auftritt als B\u00fcrgermeister des Handwerkerdorfes beim Stadtgr\u00fcndungsfest in M\u00fcnchen. Er erz\u00e4hlt, wie es dazu kam, und gibt auch noch als ehemaliges langj\u00e4hriges Mitglied eines Bezirksausschusses noch Tipps, wie sich die Freihamer Geh\u00f6r im dortigen Gremium verschaffen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Ihr seid unter den ersten Siedlern im Prinz-Eugen-Park gewesen. Wie seid ihr auf die Progeno gekommen?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das h\u00e4ngt damit zusammen, dass wir einige der Gr\u00fcndungsmitglieder schon seit \u00fcber 40 Jahre kennen. Bei Gespr\u00e4chen kamen dann immer wieder Themen auf wie \u201eSollen wir mehr zusammenr\u00fccken?\u201c oder \u201eWie machen es wir im Alter?\u201c und so weiter.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Nachtr\u00e4glich betrachtet, habt ihr die richtige Entscheidung getroffen, beim ersten Projekt von Progeno mitzumachen?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, auch wenn es am Anfang aufregend war und man sich unter anderem \u00fcberlegt, kann man es sich leisten und wie finanziert man. Wir haben davor in Solln gewohnt und das war auch sehr sch\u00f6n. Aber aus dem Gedanken heraus, lass uns doch n\u00e4her zusammenr\u00fccken, nimmt man das alles in Kauf. Wir f\u00fchlen uns sehr wohl hier. Es sind sch\u00f6ne f\u00fcnf Jahre gewesen. Nat\u00fcrlich hat die Pandemie bei den M\u00f6glichkeiten des Miteinanders einiges kaputt gemacht, aber auch da haben wir gute L\u00f6sungen gefunden. Seitdem hat sich ein zweiter Treffpunkt installiert unten zwischen Haus A und C, wo wir w\u00e4hrend der Coronakrise im Freien mit Abstand sa\u00dfen. Das hat sich gehalten, es ist bis heute ein Treffpunkt geblieben. Wir haben sehr nette Nachbarn, mit denen wir uns sehr gut verstehen. Kontakte zum S\u00fcdfl\u00fcgel haben wir weniger, der ist gef\u00fchlt etwas weit weg.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Das ist bei uns in Freiham \u00e4hnlich, durch die Trennung der beiden Baufelder. Da hat man zu den Leuten im Haus mehr Kontakt. <\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Aber nun zum Hauptgrund f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch: Du hast eine besondere Aufgabe und bist in M\u00fcnchen B\u00fcrgermeister f\u00fcr zwei Tage. Warum bist Du das und wie bist Du dazu gekommen?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Hintergrund ist, dass sich das Handwerkerdorf am Odeonsplatz im Rahmen des M\u00fcnchner Stadtgr\u00fcndungsfestes dort seit 1985 beteiligt. Erst ganz klein, dann ist es immer mehr gewachsen. Bevor ich B\u00fcrgermeister wurde, habe ich schon einige Jahre im Rahmen der Maler- und Lackiererinnung in M\u00fcnchen am Stand mit meinen Kindern mitgearbeitet. Ich war damals Vorstand der Innung und nach einem Aufruf, wer mithelfen kann, habe ich mich gemeldet. Mir hat es immer schon Spa\u00df gemacht, mit Menschen zu reden. Aus verschiedenen Gr\u00fcnden ist mein B\u00fcrgermeister-Vorg\u00e4nger zur\u00fcckgetreten und da hatte irgendwer die glorreiche Idee: \u201eFragen wir doch mal den Claudius!\u201c Ich kam dann v\u00f6llig \u00fcberraschend zu diesem Amt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"487\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0061-1024x683.jpg?resize=730%2C487&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7538\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0061-scaled.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0061-scaled.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0061-scaled.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0061-scaled.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0061-scaled.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0061-scaled.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0061-scaled.jpg?w=2190&amp;ssl=1 2190w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Es ist ja ein repr\u00e4sentatives Ehrenamt, aber ich wurde von den Vertretern der Handwerkerinnungen gew\u00e4hlt. Gleichzeitig, das war mir damals ganz wichtig, haben wir das Ganze in eine rechtliche Form gebracht. Davor lief das Finanzielle \u00fcber das Privatkonto meines Vorg\u00e4ngers und da habe ich gesagt, das geht gar nicht. Die Bauinnung und die Malerinnung haben eine Gesellschaft des b\u00fcrgerlichen Rechts gegr\u00fcndet und ich war der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der GbR. Der Titel klingt allerdings nicht so sexy, daher hie\u00df es immer schon B\u00fcrgermeister und die Bezeichnung habe ich behalten. Dann habe ich sogar noch eine Amtskette von den Gold- und Silberschmieden bekommen und so w\u00e4chst man halt in dieses Amt hinein.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Das Handwerkerdorf beim Stadtgeburtstag jedes Jahr Mitte Juni hat doch zwei wesentliche Funktionen: Erstens die Pr\u00e4sentation der Leistungsf\u00e4higkeit der einzelnen Innungen und zweitens die Nachwuchswerbung?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In erster Linie haben wir gemerkt, es ist mehr Repr\u00e4sentation und Imagewerbung. Wir sind ja ein wichtiger Bestandteil des Stadtgr\u00fcndungsfestes, dadurch dass wir immer auf dem sehr sch\u00f6nen Odeonsplatz sein d\u00fcrfen. Da kommen dann schon an den zwei Tagen ein paar hunderttausend Leute vorbei, wovon viele bei uns im Biergarten verweilen und wir vor Corona auch eine gro\u00dfe Musikb\u00fchne hatten. Das waren Anziehungspunkte, aber auch unsere H\u00fctten waren Anziehungspunkte und man kann immer etwas mitmachen und anschauen. Imagewerbung f\u00fcrs Handwerk war immer ein gro\u00dfer Aspekt. Der zweite Aspekt der Nachwuchswerbung, da denken wir gerade dar\u00fcber nach, ob es das richtige Format ist. Weil wir auch festgestellt haben, es kommen entweder Familien mit sehr kleinen Kindern, was grunds\u00e4tzlich nicht falsch ist, weil man nicht fr\u00fch genug f\u00fcr das Handwerk begeistern kann. Aber das verfl\u00fcchtigt sich dann mit zunehmendem Alter, sp\u00e4testens mit der weiterf\u00fchrenden Schule. Oder es kommt die zweite Gruppe zu uns und das sind \u00e4ltere Leute. Auch Oma und Opa sind manchmal nicht ganz unwichtig f\u00fcr die Berufsfindung. Aber die Gro\u00dffamilie hat nicht mehr den Stellenwert wir fr\u00fcher.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir denken tats\u00e4chlich dar\u00fcber nach, erreichen wir \u00fcberhaupt noch das Klientel, was f\u00fcr uns als Nachwuchs interessant ist, n\u00e4mlich die Zehn- bis F\u00fcnfzehnj\u00e4hrigen. Die sind zu wenig auf dem Stadtgr\u00fcndungsfest vertreten. Viele kennen das Fest gar nicht oder wissen nicht das wir dort sind. Viele sagen, ich informiere mich in der Schule etc. Wir stellen uns daher die Frage, was ist die Zukunft des Handwerkerdorfes und was ist die Ausrichtung. Dazu haben wir Ende November eine gro\u00dfe Sitzung und wir sind gespannt, wo wir da hinkommen. Weil die Fragen sind tats\u00e4chlich, ist Imagewerbung zielf\u00fchrend oder m\u00fcssen wir uns tats\u00e4chlich neue Formate f\u00fcr das Handwerkerdorf \u00fcberlegen, um noch mehr an den Nachwuchs heran zu kommen. Alles interessante Fragen, die ich da begleiten darf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"487\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Handwerkerdorf-1024x683.jpg?resize=730%2C487&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7543\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Handwerkerdorf-scaled.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Handwerkerdorf-scaled.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Handwerkerdorf-scaled.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Handwerkerdorf-scaled.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Handwerkerdorf-scaled.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Handwerkerdorf-scaled.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Handwerkerdorf-scaled.jpg?w=2190&amp;ssl=1 2190w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em><strong>Wie sind Deine Eindr\u00fccke, wenn Du bei der Er\u00f6ffnung auf der B\u00fchne stehst und das Handwerk repr\u00e4sentierst? Oder ist es f\u00fcr Dich wichtiger, mit den Leuten davor ins Gespr\u00e4ch zu kommen?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist Beides wichtig. Wir sind sehr stolz und zufrieden damit, dass Oberb\u00fcrgermeister Dieter Reiter seit Anbeginn seiner Amtszeit immer gekommen ist. Was bei seinem Vorg\u00e4nger Ude nicht immer der Fall war. Wir nutzen das schon auch, um vor Publikum Botschaften an die Stadtregierung und in der Person des Oberb\u00fcrgermeisters weiterzugeben. Ich spreche ja nicht allein, auch der Handwerkskammerpr\u00e4sident spricht; also, es ist eine M\u00f6glichkeit mit der Stadtregierung ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Wir haben es in den Jahren geschafft, ein, zwei Themen aufzugreifen und zu adressieren. Das Erstaunliche an Dieter Reiter ist ja, dass der tats\u00e4chlich dann auch politisch antwortet. \u00dcbrigens manchmal sehr zum Erstaunen seines Koalitionspartners. Er verk\u00fcndet dann pl\u00f6tzlich bei so einer Er\u00f6ffnung politische Aussagen, wo wir sagen: \u201eAh ja, interessant\u201c. Diese Er\u00f6ffnung ist ein kleiner Baustein, im Dialog zwischen Handwerk und Politik, der nat\u00fcrlich das ganze Jahr l\u00e4uft, aber hier sich auf gro\u00dfer B\u00fchne abspielt und nicht in irgendwelchen internen Besprechungen. Die Staatsregierung kommt mal, mal kommt sie nicht, das h\u00e4ngt davon ab wen man anfragt. Aiwanger war ja dieses Jahr da, ihm ist Handwerk etwas Wichtiges und er hat sich auch sehr viel Zeit genommen. Auch der Innenminister war mal da. Aber die Staatsregierung ist f\u00fcr uns als M\u00fcnchner Innungen gar nicht so im Fokus. Uns ist wichtig, dass die kommen, die in unserer Stadt etwas zu sagen haben und wo wir in M\u00fcnchen Diskussionsbedarf haben. Sei es mit dem Kreisverwaltungs-, Kommunal-, Wirtschafts- oder Schulreferat.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Ihr seid au\u00dferdem bei einem anderen Gro\u00dfereignis in M\u00fcnchen sehr gut sichtbar, dem Trachten- und Sch\u00fctzenzug zum Oktoberfest, wo ihr auch mit den Innungen gut vertreten seid und die Leute ganz erstaunt sind, wie ihr gekleidet seid. Wie ist es dazu gekommen, dass ihr euch da beteiligt?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das war immer wieder ein Thema, warum gehen wir bei diesem Umzug nicht mit. Unter dem Pr\u00e4sidenten Traublinger gab es da immer Vorbehalte. Der hat immer gesagt, das schaffen wir nicht. Wie dann Georg Schlagbauer Handwerkskammerpr\u00e4sident wurde, sind wir an ihn herangetreten und der hat das nachhaltig unterst\u00fctzt. Jetzt sind wir fester Bestandteil des Trachten- und Sch\u00fctzenzuges, obwohl wir keine Trachtler oder Sch\u00fctzen sind. Aber der Pr\u00e4sident des Festringes, die den Umzug veranstalten, hat auch dieses Jahr ganz deutlich gesagt, dass die M\u00fcnchner Z\u00fcnfte eigentlich in der Historie immer schon dazu geh\u00f6rt haben. Deshalb d\u00fcrfen wir seit 2015 mitlaufen, was eher ungew\u00f6hnlich ist, dass eine Gruppe jedes Jahr mitl\u00e4uft. Normalerweise wird da immer rotiert. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"487\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Claudius-Trachtenzug-1024x683.jpg?resize=730%2C487&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7542\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Claudius-Trachtenzug-scaled.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Claudius-Trachtenzug-scaled.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Claudius-Trachtenzug-scaled.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Claudius-Trachtenzug-scaled.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Claudius-Trachtenzug-scaled.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Claudius-Trachtenzug-scaled.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Claudius-Trachtenzug-scaled.jpg?w=2190&amp;ssl=1 2190w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir sind immer mit 150 Handwerkern und 30 Brauern dabei. Voraussetzung ist aber, dass jede Innung eine Zunftkleidung hat. Die Berufsgruppen, die keine haben, sind auch nicht beim Trachten- und Sch\u00fctzenzug dabei. Wenn eine neue Innung dazukommt, schicken wir Fotos ein und fragen, ob die Kleidung ins Bild des Zuges passt. So sind in den letzten Jahren zwei, drei neue Innungen ebenfalls mit dabei. Es sind jetzt neun M\u00fcnchner Z\u00fcnfte dabei. Weil wir nicht mehr Pl\u00e4tze haben, ist das die Obergrenze. Wir sind jedenfalls sehr stolz, dass wir uns bei der Gelegenheit auf dem sieben Kilometer langen Weg der Stadtgesellschaft als Teil pr\u00e4sentieren k\u00f6nnen. Es ist f\u00fcr uns auch politisch wichtig, zu signalisieren, das Handwerk geh\u00f6rt in M\u00fcnchen dazu.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Zur\u00fcck zu Deiner Person: Du bist Malermeister, hast aber auch ein politikwissenschaftliches Studium absolviert. Wie passt das zusammen?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe meine Ausbildung, das Abitur, meinen Meister gemacht und wurde dann selbstst\u00e4ndig mit einem eigenen Betrieb. Ich war aber schon seit \u00fcber 30 Jahren politisch aktiv und hatte immer daf\u00fcr Interesse. Das hat mein damaliger Direktor am Gymnasium, Dr. Manfred Gro\u00df, geweckt. Der hat mit uns in der Freizeit politische Treffen gemacht. Da wurde mir klar, irgendwas m\u00f6chte ich noch studieren. Da gab es von Jura \u00fcber Kunstgeschichte bis zur Theologie verschiedene Ideen. Aber dann war klar, weil ich mich schon politisch engagiert hatte, Politikwissenschaften verbunden mit Geschichte w\u00e4re wohl das Richtige. Das hat gut gepasst und das w\u00e4hrend meiner Selbstst\u00e4ndigkeit gemacht. Ich habe in den Semesterferien immer gearbeitet, um neben dem Stipendium auch noch Geld zu verdienen. Ich hatte das Gl\u00fcck, dass meine Frau mich als Studenten schon geheiratet hatte und mich unterst\u00fctzt hat. Nach dem Studium war auch klar, jetzt muss Geld her. Da war die Uta hochschwanger, da blieb dann keine Zeit, irgendwo als Assistent herumzuspringen und sich f\u00fcr mageres Gehalt wichtig zu f\u00fchlen. Dann habe ich mich wieder ganz ins Handwerk begeben und habe die Politik als Ehrenamt weiter gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Bist Du jetzt als Malermeister noch t\u00e4tig?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nein, ich habe 2018 einen neuen Beruf aufgenommen. Ich bin Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Maler- und Lackiererhandwerks. Ich habe meinen Betrieb, das war ein Zweimannbetrieb, aufgegeben. Das hatte sch\u00f6ne und nicht so sch\u00f6ne Auswirkungen. Man ist gerne selbstst\u00e4ndig und auch der Kontakt zur Kundschaft hat mir sehr viel Spa\u00df gemacht. Andererseits, in der Mitte des Lebens \u00fcberlegt man sich auch, jetzt hat man noch 20 Jahre Berufsleben vor sich. W\u00fcrde hei\u00dfen, noch 20 Jahre auf Baustellen herumzurutschen. Ich war schon ehrenamtlicher Vorstand in der Innung. Au\u00dferdem das Politikstudium und Engagement in der Politik hilft einem in der Verbandsarbeit, weil das ja auch ein St\u00fcck Politik ist. Ich bin jetzt sehr gl\u00fccklich, bin noch bei dem Malermeisterinnen und Malermeistern, bin auch gleichzeitig in der Verbandspolitik. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Ein riesiger Vorteil, wenn die sehen, da kommt nicht einer daher, der noch nie einen Pinsel in der Hand gehabt hat. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich eine sch\u00f6ne, gelungene Kombination. Das Gute ist auch, dass mich die ehrenamtlichen Vorst\u00e4nde in Bayern weniger als Verbandsfunktion\u00e4r wahrnehmen, sondern als Kollegen. Weil ich wei\u00df, wovon ich rede, weil ich das selber schon gemacht habe. Das ist ein riesiger Vorteil, wenn die sehen, da kommt nicht einer daher, der noch nie einen Pinsel in der Hand gehabt hat und erz\u00e4hlt uns jetzt etwas von der Farbe.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Wie kommt ihr als Verband an in der Politik?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es geht nicht darum, dass wir f\u00fcr uns irgendwelche Vorteile raushauen. Es geht darum, die Politik immer wieder daran zu erinnern, wer dieses Land zusammenh\u00e4lt, es aufbaut und am Laufen h\u00e4lt. Das ist ganz wesentlich das Handwerk und der Mittelstand. Zum Beispiel haben unsere Handwerksverb\u00e4nde bei der Bayerischen Staatsregierung durchgesetzt, dass es an allen weiterbildenden Schulen den verpflichteten Tag des Handwerks gibt, wo sie sich mit dem Thema besch\u00e4ftigen m\u00fcssen. Oder besser gesagt, d\u00fcrfen. Wir sehen auch eine gro\u00dfe Chance, das hat auch dieses Jahr schon ganz gut geklappt. Da muss man nat\u00fcrlich \u00fcberlegen, wie macht man das und da gibt es ganz viel, was wir noch entdecken. Aber da f\u00fchlen wir uns in Bayern sehr stark unterst\u00fctzt und auch stark gef\u00f6rdert. Bis hin, dass der Meisterbonus angehoben wurde und dass die Berufsbildungszentren der Kammern weiter ausgebaut werden \u2013 in Richtung moderne Technologien, weil das Handwerk nicht stehen geblieben ist. In vielen Bereichen ist der Computer, teilweise auch die Robotik inzwischen angekommen. Wir werden auch bei der Handwerksmesse gef\u00f6rdert, wo wir gut vertreten sind. In Bayern kann ich mich wirklich nicht beklagen. Wenn ich mir anh\u00f6re, wie das in anderen Bundesl\u00e4ndern zum Teil noch immer ist, dass nicht angekommen ist, dass das Handwerk Zukunft hat und das es gleichwertig mit dem Studium ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"488\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0276-1024x684.jpg?resize=730%2C488&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7541\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0276-scaled.jpg?resize=1024%2C684&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0276-scaled.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0276-scaled.jpg?resize=768%2C513&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0276-scaled.jpg?resize=1536%2C1026&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0276-scaled.jpg?resize=2048%2C1367&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0276-scaled.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0276-scaled.jpg?w=2190&amp;ssl=1 2190w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Du hast schon angesprochen, dass Du auch politisch engagiert bist. Du bist <\/em>\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 in einer gro\u00dfen bayerischen Volkspartei.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Was sind da Deine Schwerpunkte? Auch Wirtschaft und Handwerk?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe ganz klassisch im CSU-Ortsverband angefangen, war dann 20 Jahre mit einer kleinen Unterbrechung Vorsitzender, dann ist man auch im Kreisvorstand. Dann war ich 15 Jahre gew\u00e4hltes Mitglied im Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Da war ich am Schluss dann erster stellvertretender Vorsitzender. Also, wo man sich wirklich um die lokalen Themen im Stadtviertel k\u00fcmmert. Es war spannend, aber auch teilweise frustrierend, weil man dann doch merkt, dass man teilweise nur am Katzentisch sitzt und der Stadtrat dann doch entscheidet, was er will. Das habe ich dann aufgegeben, wie wir weggezogen sind. Dann habe ich meinen Schwerpunkt in der Mittelstandsunion, dem Wirtschaftsfl\u00fcgel der Union, entdeckt. Ich bin da Bezirksvorsitzender in M\u00fcnchen und sitze im Landesvorstand.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Wolltest Du schon mal ein politisches Mandat \u00fcbernehmen?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe schon zweimal f\u00fcr den Stadtrat kandidiert und einmal f\u00fcr den Bundestag. Meine Kandidaturen f\u00fcr den Stadtrat sind an dem Geld gescheitert. Jeweils zu dem Zeitpunkt, wo ich weiter vorne in der Liste h\u00e4tte kandidieren m\u00fcssen, war die Finanzierung des Wahlkampfes eine riesige H\u00fcrde. Das prangere ich auch immer wieder an, weil ich sage, das kann nicht sein, dass Kandidaturen nur von Reichen oder von Leuten mit guten Beziehungen gemacht werden. Das zweite Thema ist Stadtrat in M\u00fcnchen, das hei\u00dft 30 Stunden die Woche Stadtratsarbeit. Es hei\u00dft zwar ehrenamtlicher Stadtrat, es ist aber mindestens eine Halbtagsstelle. Das war als kleiner Selbstst\u00e4ndiger mit zwei Leuten nicht darstellbar. Auch jetzt w\u00e4re es nicht m\u00f6glich, dass ich nur noch Teilzeitgesch\u00e4ftsf\u00fchrer bin. Der Zeitaspekt und der Geldaspekt haben mich immer zur\u00fcckzucken lassen, weiter vorne zu sein. Ich bin immer deutlich vorgeh\u00e4ufelt worden als Handwerksmeister. Ich werde auch wieder kandidieren, aber wegen meiner Lebensplanung auch wieder weiter hinten auf der Liste.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"469\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin-neu.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_6539-1024x658.jpg?resize=730%2C469&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7548\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_6539-scaled.jpg?resize=1024%2C658&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_6539-scaled.jpg?resize=300%2C193&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_6539-scaled.jpg?resize=768%2C493&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_6539-scaled.jpg?resize=1536%2C986&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_6539-scaled.jpg?resize=2048%2C1315&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_6539-scaled.jpg?w=1460&amp;ssl=1 1460w, https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_6539-scaled.jpg?w=2190&amp;ssl=1 2190w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Ein Thema, was uns in Freiham besch\u00e4ftigt, ist, dass wir keine Lobby haben. Aus Deiner Erfahrung im Bezirksausschuss, was w\u00fcrdest Du empfehlen? Wenn man Leute hier fragt, ob sie sich 2026 um ein Mandat bewerben wollen, kommt oft die Antwort, man wolle sich nicht in die Tretm\u00fchlen der Parteien begeben, wo man sich erst m\u00fchsam in der Hierarchie hochdienen muss.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich kann Euch nur raten, zweigleisig zu fahren. Ihr m\u00fcsst schauen, dass ihr Euch in den Parteien als Freihamer etabliert, um eine Chance f\u00fcr den Bezirksausschuss zu haben. Aber die zweite M\u00f6glichkeit, die ich extensiv in der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt erlebt habe, sind B\u00fcrgerinitiativen und Preasure-Groups, die uns zum Teil in Bezirksausschuss-Sitzungen die H\u00f6lle hei\u00df gemacht haben. Nat\u00fcrlich hatten die immer Verb\u00fcndete in einer Partei, nicht in meiner, aber die haben da schon was bewegt. Man kann auch als B\u00fcrger, wenn man sich zusammentut und Themen spielt, auch im Bezirksausschuss Einfluss nehmen und etwas bewegen. Jetzt wei\u00df ich, dass in Freiham das Problem ist, dass die umliegenden Alteingesessenen uns gar nicht wollen, weil sie keine Ver\u00e4nderung wollen. Man muss den m\u00fchsamen Weg gehen, man muss dahin gehen, man muss ins Gespr\u00e4ch kommen und man muss auch erkl\u00e4ren, was ist euer Problem. Man muss den BA einladen, macht doch mal eine Unterausschuss-Sitzung bei uns im Gemeinschaftsraum oder schlagt ihm vor, einen Ausflug zu uns zu machen. Lernt uns kennen in Freiham. Dann merken die auch, dass nicht nur Spinner da eingezogen sind, sondern auch ganz ernsthafte Leute, die ernsthafte Themen haben. So w\u00fcrde ich das fahren. Man wird aber nicht umhinkommen, sich im politischen System zu etablieren. Ich finde die repr\u00e4sentative Demokratie auch gut. Das geht nat\u00fcrlich auch mit einer W\u00e4hlergruppe, da gibt es viele M\u00f6glichkeiten. Aber eigentlich bietet unser Parteiensprektrum f\u00fcr jeden etwas. Im Bezirksausschuss k\u00f6nnen auch Kleingruppen reinkommen, weil es keine 5 Prozent-H\u00fcrde gibt.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Danke f\u00fcr diese wertvollen Tipps. Die letzte Frage, wo geht es Deiner Meinung nach, als einer der seit der Gr\u00fcndung dabei ist, mit unserer Genossenschaft hin? Sind wir auf dem richtigen Weg?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Mitgliederversammlung wurde es sehr gut dargestellt, die neuen Projekte laufen in die richtige Richtung. Nat\u00fcrlich ist alles wahnsinnig m\u00fchsam. Aber die Progeno wird inzwischen auch von Gemeinden au\u00dferhalb von M\u00fcnchen angesprochen, die uns gerne haben m\u00f6chten. Wir m\u00fcssen wachsen, damit wir unser Personal finanzieren k\u00f6nnen. Wir wollen in ein Stadium kommen, wo wir aus uns selbst heraus leben k\u00f6nnen, auch ohne Neubauprojekte. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es der richtige Weg ist. Wir werden professioneller werden, die Selbstverwaltung ist wichtig, aber wir brauchen auch einige Profis. Da stellen wir uns auch richtig auf. Ich bin sehr froh, dabei zu sein. Wo uns der Weg mal hinf\u00fchrt, wir werden sehen. Wir sollten darauf achten, dass der Progeno-Spirit erhalten bleibt, dass wir eine aktive und mitwirkende Genossenschaft sind. Das wir immer wieder auf das Soziale und auf das Miteinander schauen.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Das ist ein sch\u00f6nes Schlusswort, vielen Dank f\u00fcr das aufschlussreiche Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/magazin-neu.progeno.de\/index.php\/redaktionsteam\/\">Robert Allmeier<\/a>, Fotos <a href=\"https:\/\/magazin-neu.progeno.de\/index.php\/redaktionsteam\/\" data-type=\"page\" data-id=\"811\">Renate Langwiede<\/a>r <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber den Stellenwert des Handwerks in der Gesellschaft Claudius Wolfrum aus dem Prinz-Eugen-Park hat einmal&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7538,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[5],"tags":[574,11,613,23,614,35,612],"class_list":["post-7452","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wir-und-die-stadt","tag-ausgabe-7","tag-claudius-wolfrum","tag-handwerkerdorf","tag-interview","tag-malerinnung","tag-pep","tag-stadtgruendungsfest"],"acf":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/magazin.progeno.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20190615-IMG_0061-scaled.jpg?fit=2560%2C1707&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7452","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7452"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7452\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7631,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7452\/revisions\/7631"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7538"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7452"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7452"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/magazin.progeno.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7452"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}