Besondere Anerkennung beim Münchner Schulwettbewerb zur Stadtentwicklung
Mit einem ausrangierten U-Bahn-Wagen als Treffpunkt für Kinder und Tiere
haben die Progeno-Kids die Jury überzeugt. Aus der Idee des Kinderrats wurde ein echtes Projekt – und am Ende gab’s Anerkennung, Urkunde und Pizza.
Große Freude bei den Progeno-Kids aus dem Prinz-Eugen-Park: Ihr Beitrag zum Münchner Schüler*innen-Wettbewerb zur Stadtentwicklung wurde von der Stadt München mit einer „Besonderen Anerkennung“ gewürdigt. Mariella und Marie nahmen die Auszeichnung stellvertretend für die Gruppe stolz entgegen – aus den Händen von Stadtbaurätin Professorin Dr. Elisabeth Merk und Stadtschulrat Florian Kraus. Zur Anerkennung gehörten eine Urkunde und ein kleiner Geldpreis.



Dem vorausgegangen war ein intensiver Beteiligungsprozess: Mit Exploration im Park, Ideen-Sprint und Modellbau – Progeno-Kids im Planungsfieber. Bei der Preisverleihung am 6. Juli im PlanTreff wurde deutlich, worum es bei dem Wettbewerb geht: Kinder und Jugendliche sollen ihre Stadt mitdenken, mitreden und mitgestalten. Stadtschulrat Florian Kraus beschrieb in seiner Rede den „Spirit der Demokratie und Partizipation“, der den Wettbewerb ausmache. Genau diesen Geist hatten die Progeno-Kids in ihrem Projekt gezeigt – mit Neugier, Teamarbeit und vielen eigenen Ideen für ihr Wohnumfeld.





Insgesamt wurden beim Wettbewerb 2025/2026 elf kreative Beiträge in Form von Modellen, Collagen und weiteren Arbeiten eingereicht. Die Jury bestand unter anderem aus Jugendlichen, Lehrkräften, Stadtplaner*innen, Mitarbeitenden städtischer Referate und dem Kreisjugendring München-Stadt. Alle Beiträge waren im Anschluss im PlanTreff in der Blumenstraße ausgestellt.
Und der Geldpreis? Der wurde ganz im Sinne der Gruppe eingesetzt: für ein gemeinsames Pizzaessen im neuen „Strada del Goethe“ am Eröffnungstag des Maria-Nindl-Platzes. Wir gratulieren unseren jungen Preisträger*innen zu ihrem Erfolg!

Silvia Renauer, Fotos: LHM, Felizitas Mussenbrock-Strauß, Silvia Renauer
